
- Was ist „Künstliche Intelligenz“?
- Wer haftet für Behandlungsfehler durch KI?
- Welche Besonderheiten gibt es bei der Aufklärung im Klinikalltag?
- Wo entwickelt sich die Künstliche Intelligenz hin?
Künstliche Intelligenz ist als Teilbereich der Digitalisierung en vogue geworden und aus den Themen des Gesundheits- und Klinikalltag nicht mehr wegzudiskutieren. Definitions -und Beschreibungsansätze gibt es als neuronale Netze, maschinelles Lernen, Deep Learning und Big Data. Im Alltag treffen wir heute in der Regel nur auf schwache Künstliche Intelligenz, die mit mathematischen Methoden arbeitet und in der Lage ist, sich selbst zu optimieren. Auf schwache Künstliche Intelligenz treffen wir heute insbesondere in der Radiologie und zwar bei der Auswertung von MRT-Bildern oder bei der Beurteilung eines dermatologischen Screenings. Starke Künstliche Intelligenz, die aus einem eigenen Antrieb heraus handelt, mit logischem Denkvermögen sowie autonome Entscheidungsfähigkeit ausgestattet ist, kommt heute im Klinikalltag noch nicht vor.
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz wirft im Gesundheitswesen nicht nur Fragen des Datenschutzes sondern auch Fragen des Arzthaftungsrechts auf. Künstliche Intelligenz wird heute und unter der Geltung der Medical Device Regulation als Medizinprodukt verstanden. Ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Klinikalltag verpflichtend? Ist Künstliche Intelligenz auf dem Weg zum medizinischen Facharztstandard? Handelt es sich um eine Neulandmethode, die den entsprechenden Aufklärungsanforderungen unterliegt? Muss eine Klinik Künstliche Intelligenz einsetzen oder kann ein Patient hierauf verzichten? Der Podcast gibt einen komprimierten Überblick über dieses Thema.







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