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TI-MessengerKlinikweiter Rollout – Charité setzt auf Famedly

An der Berliner Charité läuft der Rollout des TI-Messengers von Famedly auf Hochtouren. Nach der Entscheidung für den Newcomer im vergangenen Dezember wird der Messenger nun nicht mehr nur in einzelnen Bereichen, sondern klinikweit genutzt.

Charité Bettenhaus Mitte
Wiebke Peitz/Charité
Charité-Bettenhochhaus mit Campus.

Mit dem Zuschlag der Charité erreicht der TI-Messenger von Famedly erstmals die flächendeckende Einführung an einem der größten Universitätsklinika Europas. Nach dem Zuschlag im Dezember 2025 läuft seit Januar der Rollout für bis zu 16.000 Mitarbeitende. Der Messenger wird nicht als Zusatztool eingeführt, sondern in die bestehende IT-Architektur integriert. So ist der Messenger seit kurzem mit zentralen Kliniksystemen der Charité verbunden, unter anderem mit dem Radiologiesystem (PACS). Künftig kann damit die Kommunikation direkt im Kontext bildgebender Diagnostik erfolgen. 

Seit 2022 wird der Messenger an der Charité in mehreren klinischen Bereichen im Realbetrieb eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Mit dem Zuschlag wird die bislang punktuelle Nutzung in eine klinikweite, cloudbasierte Infrastruktur überführt. Die Einführung erfolgt schrittweise über alle Standorte und Fachbereiche hinweg. Damit wird der TI-Messenger an dem Uniklinikum nicht mehr nur in einzelnen Bereichen genutzt, sondern als klinikweites Kommunikationstool.  

Was sich im Alltag konkret ändert

Im klinischen Betrieb wird der TI-Messenger insbesondere zur internen Abstimmung zwischen dem ärztlichen Dienst, der Pflege und den therapeutischen Teams eingesetzt. Dienstübergaben, fallbezogene Rückfragen oder kurzfristige Abstimmungen werden dokumentiert – nicht mehr über lose Notizen, Faxe oder parallele Telefonate. Sprach- und Textnachrichten können an definierte Teams adressiert und nachvollziehbar archiviert werden.

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Gleichzeitig wird die Kommunikation mit niedergelassenen Leistungserbringern über die Telematikinfrastruktur ausgebaut. Informationen lassen sich datenschutzkonform und ohne Medienbruch über Einrichtungsgrenzen hinweg austauschen – ein Schritt, der insbesondere bei Überweisungen, Befundrückfragen oder kurzfristigen Abstimmungen relevant ist. Mit der Einführung werden zudem informelle, nicht-konforme Kommunikationskanäle – etwa private Messenger-Dienste – abgelöst und in eine standardisierte, TI-konforme Infrastruktur überführt.

Netzwerkeffekt für das Versorgungssystem 

Der Nutzen des TI-Messengers wächst mit jeder angebundenen Einrichtung. Wenn ein Universitätsklinikum in der Größenordnung der Charité sektorenübergreifend kommuniziert, stärkt das zugleich das gesamte digitale Netzwerk innerhalb der Telematikinfrastruktur. Auch aus Sicht der Charité ist die Einführung ein wichtiger Schritt: „In einem Universitätsklinikum mit hoher fachlicher Spezialisierung sind schnelle, sichere und standardisierte Kommunikationswege essenziell“, sagt Dr. Peter Gocke, CDO der Charité. „Mit dem TI-Messenger stärken wir die digitale Zusammenarbeit sowohl intern als auch mit externen Partnern.“

Realisiert wird das Projekt gemeinsam mit X-Tention, die die technische Integration verantwortet und den Rollout begleitet. Der Betrieb des TI-Messengers erfolgt in der Cloud-Infrastruktur von Schwarz Digits. Damit wird die Lösung in einer in Deutschland betriebenen Cloud-Umgebung gehostet.

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