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GesamtlösungTelekom wagt sich auf den ePA-Markt

Der ePA-Kosmos wird noch komplexer: Auch die Telekom will mit einer souveränen Lösung als Anbieter auftreten. Sie verspricht intuitiv bedienbare Anwendungen und vollständigen Betrieb in Deutschland. Derzeit laufe das Zulassungsverfahren der Gematik.

ePA Deutsche Telekom
Deutsche Telekom/GettyImages/Natee Meepian; Montage: Evelyn Ebert Meneses
Die Funktionen der Telekom-ePA sollen für Versicherte verständlich und nachvollziehbar sein.

Die Telekom macht bestehenden ePA-Lösungen mit einer eigenen souveränen elektronischen Patientenakte Konkurrenz. „Was nutzt eine ePA, die nicht genutzt wird? Versicherte und Krankenkassen erwarten eine Patientenakte, die sicher, leicht bedienbar und wirklich hilfreich ist“, sagt Dr. Gottfried Ludewig, Leiter Public und Health Deutsche Telekom. Sein Unternehmen liefere sowohl die Plattform als auch intuitiv bedienbare Anwendungen, die Krankenversicherungen ihren Kunden zur Verfügung stellen könnten.

Was nutzt eine ePA, die nicht genutzt wird?

Die Telekom trete als einziger Ende‑zu‑Ende‑Anbieter für die ePA im deutschen Markt auf, heißt es in einer Mitteilung. Produkt, Plattform und Betrieb kommen demnach aus einer Hand, inklusive der souveränen und hochsicheren Bereitstellung in der Open Sovereign Cloud, die Teil der T Cloud ist. Die Akte werde vollständig in Deutschland betrieben, sämtliche Daten – auch Metadaten – würden ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet.

Das neue Produkt adressiere Schwachpunkte bestehender ePA-Lösungen, heißt es weiter – zum Beispiel begrenzte Suchfunktionalitäten, fehlende Unterstützung strukturierter Daten oder unzureichende Forschungsmöglichkeiten. Das System entspreche gesetzlichen und technologischen Anforderungen und sei bereits für kommende Erweiterungen und Innovationen vorbereitet.

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Im Fokus stehe die Nutzerzentrierung, wird betont, Anforderungen würden entlang konkreter Szenarien entwickelt. Sicherheitsrelevante Funktionen und Informationen wie zum Beispiel Einwilligungsprozesse, transparente Datenzugriffe und reduzierte Interaktionsaufwände würden so gestaltet, „dass sie für Versicherte verständlich und nachvollziehbar sind“. Die souveräne Patientenakte ermögliche den Zugang zu Gesundheitsinformationen intuitiv, barrierefrei und zuverlässig.

Die neue Lösung, die sich laut Telekom zurzeit im Zulassungsverfahren der Gematik befindet, präsentiert das Unternehmen erstmals im Rahmen der DMEA in Berlin.

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