
Bei ihrem neuen Krankenhausinformationssystem (KIS) hat sich die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) für Orbis von Dedalus Healthcare entschieden. Wie die in Florenz gegründete Gruppe mitteilt, werde die Plattform als durchgängiges KIS implementiert. Sie solle die digitale Leistungsfähigkeit der UMG in Versorgung, Forschung und Administration steigern. Der niedersächsische Versorger hat mehr als 1600 stationäre und teilstationäre Betten und zählt jährlich rund 60.000 stationäre und 220.000 ambulante Fälle.
Dedalus hat sich bei der Ausschreibung mit einem Gesamtangebot durchgesetzt. Der Auftrag umfasse „wesentliche Kernprozesse der Universitätsmedizin“, heißt es in der Mitteilung – von der ambulanten und stationären Patientenadministration über Abrechnungsverfahren und medizinisches Controlling bis hin zu klinischen Arbeitsplatzsystemen, spezialisierten Fachmodulen und Interoperabilitätslösungen.
Orbis bilde klinische und administrative Abläufe entlang der gesamten Patientenversorgung ab – einschließlich Behandlungsplanung, Auftragsmanagement, Befundung, Medikation im Closed-Loop-Verfahren, OP-Management, Arztbriefschreibung sowie spezialisierter Anwendungen für Bereiche wie Onkologie und Psychiatrie. Ergänzt werde das System durch Lösungen für Studiendokumentation und -abrechnung sowie die Anbindung bestehender Systeme und externer Partner.
Darüber hinaus übernimmt Dedalus auch die technische und anwendungsseitige Betriebsführung der Systemlandschaft und ist für Schnittstellenpakete verantwortlich, unter anderem zur Integration von SAP-ERP-Systemen sowie einer Interoperabilitätsplattform inklusive Patienten- und Zuweiserportal. „Wir sind stolz darauf, hier den Zuschlag in einem weiteren bedeutenden Universitätsklinikum zu bekommen“, erklärt Michael Strüter, Vertriebsleiter und Geschäftsführer von Dedalus DACH.











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