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Freiwilliges EngagementDas steckt hinter den neuen Z-Teams bei Marienhaus

Alle Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe bekommen Zukunftsteams, in denen sich Beschäftigte freiwillig für Nachhaltigkeit und ökologischen Wandel engagieren. Für Geschäftsführer Sebastian Spottke ist das „ein Weg, Verantwortung zu übernehmen“.

Eine Weltkugel und ein Stethoskop
witsarut/stock.adobe.com
Symbolfoto

Die Marienhaus-Gruppe verstärkt ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit. „Jetzt holen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Boot“, sagt die Nachhaltigkeitsbeauftragte Sabrina Amerkamp. In allen Häusern der Gruppe soll es schon bald sogenannte Zukunftsteams (Z-Teams) geben, in denen die Beschäftigten „die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aktiv mitgestalten“ können, so Amerkamp.

Nachhaltigkeit ist bei uns geteilte Verantwortung auf allen Ebenen.

Ein Zukunftsteam besteht den Angaben zufolge aus fünf bis zehn Mitarbeitenden, die sich freiwillig für nachhaltiges Handeln in ihrer Einrichtung engagieren. Die Z-Team-Mitglieder sollen möglichst aus allen Arbeitsbereichen kommen, erklärt Amerkamp „denn die Arbeit wird effektiver, wenn die einzelnen Mitglieder ihre unterschiedlichen Perspektiven und Alltagserfahrungen einbringen“. So könnten sie die Nachhaltigkeit in ihrem Haus voranbringen, ökologische Veränderungen anstoßen, Ideen entwickeln und diese gemeinsam umsetzen, ist die Beauftragte überzeugt.

Darüber hinaus werde ein sogenanntes ESG-Vorschlagswesen eingerichtet, teilt Marienhaus weiter mit. Dabei können Beschäftigte konkrete Vorschläge zur Nachhaltigkeit in ihrem Arbeitsumfeld einreichen. Das nötige Formular lasse sich einfach über einen QR-Code aufrufen. Die besten Ideen und Nachhaltigkeitsprojekte zeichne die Gruppe mit Zukunftspreisen aus. „Die Zukunftsteams sind unser klares Signal: Nachhaltigkeit ist bei uns geteilte Verantwortung auf allen Ebenen“, betont Sebastian Spottke, der Vorsitzende der Geschäftsführung. Alle sollten eingebunden werden: „Wir vertrauen ihnen und geben ihnen die Werkzeuge an die Hand, den Wandel mitzugestalten“, so Spottke.

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Ziel sei es, Ressourcen zu schonen, die Umwelt zu schützen und soziale Gerechtigkeit zu stärken, „damit auch kommende Generationen gut leben können“, erklärt der Geschäftsführer. Im Juli 2024 hatte Marienhaus bereits ein Nachhaltigkeitsboard etabliert, das sich mit allen Themen rund um die Nachhaltigkeit befasst. Die Z-Teams seien nun der nächste Schritt, heißt es aus Waldbreitbach.

Der christliche Träger hat rund 14.500 Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, vier MVZ, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, zwei Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an drei Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, neun Bildungseinrichtungen sowie weitere vier Einrichtungen.

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