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Nach FusionSo heißt die neue Darmstädter Klinik-Holding

Der neue Verbund aus Klinikum Darmstadt und Agaplesion Elisabethenstift hat einen Namen: Südhessen Kliniken. Die Bezeichnung steht für regionale Stärke sowie gemeinsame Identität und wurde nun vorgestellt.

Südhessen Kliniken
Klinikum Darmstadt
V.l.: Klinikdezernent André Schellenberg, Sven Axt, Geschäftsführer des Klinikums Darmstadt, Dr. Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender von Agaplesion, Michele Tarquinio, Pflegerischer Geschäftsführer des Klinikums Darmstadt und Dr. Jörg Noetzel, Medizinischer Geschäftsführer des Klinikums Darmstadt.

Der Zusammenschluss von Klinikum Darmstadt und Agaplesion Elisabethenstift tritt nun auch nach außen sichtbar in eine neue Phase ein: Der künftige gemeinsame Verbund wird „Südhessen Kliniken“ heißen. Der Name wurde jetzt im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung in Darmstadt vorgestellt.

Mit der neuen Bezeichnung soll die regionale Verankerung des Verbunds ebenso betont werden wie der Anspruch, die medizinische Versorgung in Südhessen gemeinsam weiterzuentwickeln. Verantwortliche beider Träger sehen darin ein klares Signal für einen Neuanfang. „Wir schaffen eine wichtige Verbindung zwischen den Akteuren und zeigen deutlich: Hier entsteht etwas Neues“, sagen Oberbürgermeister Hanno Benz, Agaplesion-Chef Dr. Markus Horneber, Klinikdezernent Andrè Schellenberg und Sven Axt, Sprecher der Geschäftsführung des Klinikums Darmstadt und der neuen Holding.

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Der Name ist Ergebnis eines breiten internen Beteiligungsprozesses: Mitarbeitende beider Häuser reichten mehr als 150 Vorschläge ein. Auch das neue Erscheinungsbild wurde erstmals gezeigt. Künftig werden die Standorte als Campus Mitte und Campus Woog geführt. 

Aus zwei traditionsreichen Krankenhäusern wächst ein gemeinsames Haus an zwei Standorten.

Die Namensverkündung markiert einen weiteren Meilenstein im laufenden Integrationsprozess. „Hinter uns liegen zwei Jahre intensiver Planungen“, so Horneber. Aus zwei Häusern wird nun ein Haus an zwei Standorten, für ihn ein „in Deutschland in dieser Größenordnung bisher einzigartiges Projekt“. Operativ arbeiten die Partner bereits an der Zusammenführung der Strukturen; die medizinische Zusammenführung ist für 2027 geplant. 

Im Campus Woog wird es zukünftig hauptsächlich eine elektive somatische Versorgung geben. Haut- und Augenklinik aus dem Klinikum ziehen in die Landgraf-Georg-Straße. Die Psychosomatik des Klinikums wird künftig die psychiatrische Klinik am des Elisabethenstifts ergänzen. Der Campus Mitte wird als Maximalversorger weiter ausgebaut werden. Innere Medizin, Kardiologie, Gastroenterologie sowie stationäre Viszeral- und Unfallchirurgie wechseln dort hin. Die Notaufnahme und die Intensivstationen am Campus Mitte sollen erweitert und ausgebaut werden. Für Patienten und einweisende Ärzte ändert sich durch die Namensgebung zunächst nichts.

Lesen Sie dazu auch in der kommenden kma Ausgabe einen Artikel über die Fusion mit Vorbildcharakter.

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