
Warnow statt Spree: Juliane Kaufmann geht nach Rostock und tritt zum 1. Dezember als kaufmännische Vorständin der dortigen Universitätsmedizin an. Die 49-jährige Betriebswirtin wechselt von der Charité. Dort steuerte sie als kaufmännische Centrumsleitung von 2013 bis 2020 mehrere Kliniken, Institute und Ambulanzen und übernahm anschließend die Geschäftsbereichsleitung im Erlösmanagement. Seit 2023 war sie zusätzlich als Geschäftsführerin der Charité Facility Management tätig.
In Rostock wird Kaufmann die Nachfolge von Christian Petersen antreten, der den Vorstandsposten, wie berichtet, schon Ende Juni verlassen hatte. Er ist mittlerweile Regionalgeschäftsführer Brandenburg/Vorpommern von Asklepios und verantwortet in dieser Funktion das Cluster mit den Asklepios Kliniken Pasewalk, Schwedt und Birkenwerder sowie dem Rhön Klinikum Frankfurt (Oder) mit.
Juliane Kaufmann sammelte vor ihrem Start an der Charité Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, unter anderem als Leitung medizinischer Versorgungszentren und Pflegedienste sowie im Projektcontrolling klinischer Studien.
Mecklenburg-Vorpommern fühle sich die dreifache Mutter seit vielen Jahren durch enge familiäre Beziehungen verbunden, sagt Kaufmann. Rostock sei für sie nicht nur ein beruflicher Schritt, sondern auch eine Herzensentscheidung: „Ein zentrales Anliegen wird es sein, die wirtschaftliche Resilienz der Universitätsmedizin Rostock weiter zu festigen und ihre Wettbewerbsfähigkeit dauerhaft zu sichern.“ Gleichzeitig gelte es die Digitalisierung der Verwaltungsstrukturen konsequent auszubauen, „um Prozesse zu entlasten und die Effizienz zu erhöhen“.
Dr. Tilmann Schweisfurth, Aufsichtsratsvorsitzender der Unimedizinen Rostock und Greifswald, lobt Kaufmann als „erfahrene Betriebswirtin und Klinikmanagerin“: „Sie pflegt einen engen Bezug zu Rostock und Mecklenburg-Vorpommern und wird sich engagiert für die Unimedizin Rostock einsetzen.“ Auch die Ärztliche Vorständin und Vorstandsvorsitzende Dr. Christiane Stehle ist guter Dinge. Die Unimedizin Rostock stehe vor vielen Herausforderungen und befinde sich in einer umfassenden strategischen Neuausrichtung: „Die kaufmännischen Belange spielen dabei eine wichtige Rolle.“







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