
Die Malteser Deutschland haben die neue Leitung des Malteser Krankenhauses St. Franziskus-Hospital und des Diako Krankenhauses Flensburg bekanntgegeben. Mit dem geplanten Trägerwechsel zum 1. März 2026 sollen Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein gemeinsam die Geschäftsführung beider Häuser übernehmen.
Kerstin Ganskopf leitet seit Oktober 2024 die Malteser Norddeutschland sowie das angeschlossene Flensburger St. Franziskus-Hospital. Philipp zu Löwenstein ist derzeit Generalbevollmächtigter der Malteser Deutschland für das Fördeklinikum. Beide verfügen über umfassende Führungserfahrung im Krankenhaussektor.
Dr. John Näthke übergibt Amt
Im Zuge des Übergangs des Diako Krankenhauses in die neue Trägerschaft gibt Dr. John Näthke somit seine Funktion als Geschäftsführer ab. Näthke hatte die Leitung im Dezember 2023 in einer wirtschaftlich und strukturell herausfordernden Situation übernommen und wichtige Impulse zur Stabilisierung des Hauses gesetzt. Die wirtschaftliche Lage konnte konsolidiert und die strategische Entwicklung des Krankenhauses vorangetrieben werden. Das erwartete positive Jahresergebnis 2025 bestätigt die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen, heißt es in der Mitteilung. Holger Menzel, kaufmännischer Vorstand der Diakonissenanstalt, erklärt: „Wir sind sehr froh, dass wir Dr. John Näthke seinerzeit für unser Haus gewinnen konnten und bedauern diese Entwicklung.“
Schritte zu einem gemeinsamen Krankenhausstandort
Mit Blick auf die beiden zukünftigen Geschäftsführer sehen die Malteser die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Versorgungsstruktur in Flensburg geschaffen. „Mit Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein haben wir ein erfahrenes und starkes Führungsduo für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in Flensburg gewonnen“, so Malteser-Geschäftsführer Ulf Reermann.
Ganskopf hebt hervor: „Wir haben künftig die Möglichkeit, die beiden bestehenden Standorte bis zu einem Umzug ans Peelwatt immer mehr zu einem gemeinsamen Krankenhaus zu entwickeln.“ Zu Löwenstein ergänzt:
„Wir können nun die Planungen für das zukünftige Fördeklinikum mit voller Kraft vorantreiben, um eine Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau zu ermöglichen.“








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