Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG

GeschäftsführerinSandra Henek folgt in Mannheim auf Freddy Bergmann

Das Universitätsklinikum Mannheim hat eine neue Kaufmännische Geschäftsführerin bestellt. Zum 1. Januar 2025 übernimmt Sandra Henek die Position von Freddy Bergmann. Sie war zuletzt für Rhön in Bad Neustadt tätig.

Sandra Henek
Michael Braunschädel
Sandra Henek löst in Mannheim Freddy Bergmann (2.v.l.) ab. Aufsichtsratschef Christian Specht (l.), Dekan Prof. Dr. Sergij Goerdt (r.) und Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes gratulieren.

Nach seiner einjährigen Vertragsverlängerung für 2024 macht Freddy Bergmann jetzt demnächst Schluss am Universitätsklinikum Mannheim. Wie geplant verlasse der Kaufmännische Geschäftsführer auf eigenen Wunsch das Klinikum, heißt es in einer Mitteilung. Als seine Nachfolgerin habe der Aufsichtsrat nun Sandra Henek bestellt.

Sie starte zum 1. Januar 2025, heißt es weiter. In den vergangenen mehr als neun Jahren führte Freddy Bergmann das Haus, das noch immer für einen Verbund mit dem Universitätsklinikum Heidelberg kämpft, gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor und Medizinischen Geschäftsführer Prof. Dr. Hans-Jürgen Hennes.

Sandra Henek bringe „große Managementkompetenz und Erfahrung in medizinischer Maximalversorgung und Universitätsmedizin mit“, sagt Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums. Henek war zuletzt bis März 2024 Geschäftsführende Direktorin des Rhön Klinikums Campus Bad Neustadt und weiterer GmbHs. Dorthin war sie im Oktober 2021 von Helios gewechselt.

Mehr zum Thema:

Insgesamt arbeitet die gebürtige Mainzerin seit 25 Jahren in Krankenhäusern. Nach ihrem Examen zur Gesundheits- und Krankenpflegerin war sie zunächst in der internistischen Notaufnahme der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz tätig. Parallel erlangte sie ein Diplom in Pflegemanagement und absolvierte später zusätzlich einen Master in Gesundheitsmanagement. Mehrere Jahre war sie in Mainz im Operativen Controlling tätig. 2013 wechselte sie zu Helios, wo sie 2014 zur Geschäftsführerin ernannt wurde. Seitdem hat sie mehrere Kliniken und MVZ geleitet.

Neubau wird einer ihrer Schwerpunkte

In Mannheim werde Heneks Schwerpunkt insbesondere auf der nachhaltigen Weiterentwicklung des Klinikums im Bereich Digitalisierung, auf dem Neubau „Neue Mitte“, der finanziellen Stabilität sowie dem Ausbau der patientenorientierten Versorgung liegen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Mein Ziel ist es, das Klinikum für die kommenden Herausforderungen in einer sich rasch wandelnden Gesundheitslandschaft zu stärken“, erklärt Henek.

Dank an Freddy Bergmann

Der Aufsichtsrat habe Freddy Bergmann bereits vor seiner offiziellen Verabschiedung für seine „sehr erfolgreiche Arbeit und seinen enormen Einsatz für das Universitätsklinikum Mannheim“ gedankt, so das Klinikum. Unter seiner Führung seien bedeutende Projekte umgesetzt worden. So sei er etwa federführend bei der Gründung und dem Aufbau der ITMA (Informations- und Technologiegesellschaft Mannheim für Technologie und IT-Dienstleistungen) gewesen sowie bei der Weiterentwicklung der KMD (Klinik Management Dienstleistungen GmbH). Ebenso sei die Abwicklung der Insolvenz des Südhessischen Klinikverbundes in seine Zeit gefallen. Zudem habe er konsequent den Ausbau von Forschungskooperationen verfolgt.

Das Universitätsklinikum Mannheim hat 1352 Betten, rund 4700 Mitarbeitende und versorgt jährlich fast 50 000 Patienten stationär und teilstationär sowie rund 200 000 Fälle ambulant.

Sortierung
  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Jetzt einloggen