Was im Notfall ganze Krankenhausinfrastrukturen absichert, kann keine optionale Teillösung mehr sein. Teleradiologie hat sich vom ergänzenden Befunddienst zu einem integralen Bestandteil des klinischen Betriebs entwickelt.
Das Netzwerk Sax-PACS zeigt, wie Kliniken und Praxen radiologische Bilddaten schnell, sicher und digital austauschen – medienbruchfrei und mit weniger Doppeluntersuchungen für Patienten. Das sächsische System soll bundesweit ausgerollt werden.
Der Wechsel des Teleradiologie-Anbieters ist mehr als eine formale Entscheidung. Für Krankenhäuser geht es um Wirtschaftlichkeit, stabile Abläufe und verlässliche Befundung. Auch organisatorische Hürden, wie Genehmigungen, sind oft niedriger als erwartet – die Entscheidung wird zur strategischen Weichenstellung.
Rund-um-die-Uhr-Bildgebung gelingt oft nur digital. Für Befunde aus der Ferne ist allerdings eine Genehmigung zur Teleradiologie nötig. Wie Kliniken das Antragsverfahren erfolgreich meistern können.
Das Strahlenschutzgesetz setzt klare Rahmenbedingungen für die Teleradiologie. Für Krankenhausentscheider geht es damit nicht nur um Rechtssicherheit, sondern um die praktische Frage: Wie lassen sich die Vorgaben in ein stabiles, wirtschaftliches Versorgungsmodell überführen?
Alexander Schmidtke saniert den hochdefizitären Klinikverbund Südwest. Es wird viel gebaut und verändert, und er will 60 Millionen Euro Wirtschaftlichkeitspotenzial heben. kma hat mit ihm über den harten Weg zur schwarzen Null gesprochen.
In Magdeburg werden zukünftig Spitzenmedizin und Reha-Kompetenz vereint. Die Unimedizin und die Median Klinik NRZ haben einen Pakt geschlossen – für schnellere und präzisere Behandlungen.
Die Teleradiologie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Medizin – und Pionierfeld für den Einsatz von KI-basierten Systemen. Welche Besonderheiten hier gelten und welche haftungsrechtlichen Fragen sich hier in Zukunft stellen, soll im folgenden Beitrag aufgezeigt werden.