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Millionen-FörderungWas sich das Uniklinikum Freiburg von seinem DIGIZ verspricht

Mit Millionen-Hilfe des Landes baut das Uniklinikum Freiburg eine neue diagnostische und therapeutische Forschungs- und Entwicklungseinheit auf. Prof. Frederik Wenz hofft auf Innovationen, die zügig in der Praxis landen.

Universitätsklinikum Freiburg
Britt Schilling/Universitätsklinikum Freiburg
Im DIGIZ will das Uniklinikum Freiburg Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie eng verzahnen.

Im Jahr 2030 soll am Universitätsklinikum Freiburg das Digitale Innovationszentrum (DIGIZ) in Betrieb gehen. Für dieses „in dieser Form neuartige Innovations- und Translationszentrum an der Schnittstelle von Medizintechnik, Digitalisierung und klinischer Patientenversorgung“ gewährt das Land Baden-Württemberg eine Förderung in Höhe von 25 Millionen Euro, teilt das Klinikum mit. 

„Das DIGIZ ermöglicht es, klinische Exzellenz, moderne Medizintechnik und datengetriebene Innovationen mit KI systematisch zusammenzuführen“, sagt Prof. Frederik Wenz, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums: „Dadurch schaffen wir einen nachhaltigen Mehrwert für Patienten sowie für den Gesundheits- und Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg.“

Das DIGIZ beschleunigt den Transfer von Innovationen in die Versorgung.

Mit dem künftigen Zentrum, dessen Aufbau laut Klinikum noch in diesem Jahr beginnt, sollen Innovationen – insbesondere in den Bereichen Künstliche Intelligenz, moderne Bildgebung und datenbasierte Präzisionsmedizin – strukturiert und zügig in die medizinische Praxis überführt werden, heißt es weiter. Die Förderung ermögliche Investitionen in hochmoderne bildgebende Diagnostik, leistungsfähige IT-Infrastruktur und qualifiziertes Fachpersonal, so das Klinikum.

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Im DIGIZ werden Wissenschaft, klinische Versorgung und Industrie demnach eng verzahnt. Es solle gezielt Start-ups sowie internationale Medizintechnik-Unternehmen anziehen, um gemeinsam innovative Therapien und marktfähige Produkte zu entwickeln. „Das DIGIZ beschleunigt den Transfer von Innovationen in die Versorgung und in den Markt“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg.

Das Zentrum knüpfe an bestehende, vom Land geförderte Initiativen an, darunter die Projekte PC3 und PC3-Aida sowie die Medizindaten-Infrastruktur Medi:cus. Ziel sei es, die digitale Vernetzung und den KI-gestützten Einsatz moderner Bildgebung konsequent weiterzuentwickeln.

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