Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die ausnahmslose Vorgabe, ärztliche Zwangsmaßnahmen im Rahmen eines stationären Aufenthalts in einem Krankenhaus durchzuführen, verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt ist.
Eine 66-jährige Frau ist wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Der Vorsitzende Richter sprach von einer „durchaus auffälligen Persönlichkeit“.
Weil sie im März einen Großeinsatz der Polizei am Luisenhospital Aachen verursachte, ist eine 66-Jährige angeklagt. Sie hatte einen Brand gelegt und mit der Zündung eines Sprengstoffgürtels gedroht. Heute soll das Urteil gesprochen werden.
Die MHH-Beschäftigten wollen Entlastung, liegen aber mit dem Präsidium bezüglich der konkreten Maßnahmen über Kreuz. Verdi hatte einen dreitägigen Streik angekündigt, um weiter Druck zu machen. Dem schiebt das Arbeitsgericht Hannover erstmal einen Riegel vor.
Der frühere Leiter der Auslandsabteilung des Stuttgarter Klinikums Andreas Braun ist wegen Untreue, Bestechlichkeit und versuchten Betrugs zu knapp fünf Jahren Haft verurteilt worden. Er hatte bei der Abrechnung von Behandlungen systematisch betrogen.
Der Gesundheitssektor braucht ein Update – da ist sich Matthias Mieves sicher. Zusammen mit Dr. Tobias Krick schlüsselt er auf, warum die Umsetzung neuer Gesetze trotzdem viel Zeit braucht und bei welchen Vorhaben das Ganze nach hinten losging.
Im Zuge des ersten Verfahrens gegen einen wegen Vergewaltigung verurteilten Arzt hatten sich weitere Frauen bei der Staatsanwaltschaft gemeldet. Daraufhin gab es neuen Ermittlungen und eine weitere Anklage. Wieder geht es um sexuellen Missbrauch.
Das Gesundheitsforschungsstärkungsgesetz ist durch den Landtag von Mecklenburg-Vorpommern gekommen. Mit ihm können Kliniken anonymisierte Patientendaten nun untereinander austauschen, um die Forschung voranzutreiben.
Halbwegs Glück im Unglück hatte eine Notfall-Patientin, als ihr ein betrunkener Chirurg bei einem minimalinvasiven Eingriff den Bauch aufschneiden wollte. Das OP-Team schritt ein. Der Arzt wurde zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt.
Die Krankenhausreform passierte am 15. Mai nach mehrmonatigem Abstimmungsprozess das Bundeskabinett. Doch die Gesundheitsbranche ist aufgebracht, ebenso die Länder, denn bisher hat Lauterbach keine Verbesserungsvorschläge angenommen.
Eine Woche nach Urteilsverkündung gehen sowohl die Staatsanwaltschaft als auch der zu vier Jahren Haft verurteilte Charité-Kardiologe in Revision. Der Arzt war am 26. April wegen Totschlags im minderschweren Fall schuldig gesprochen worden.
Das Landgericht Berlin hat einen angeklagten Charité-Kardiologen wegen Totschlags im minderschweren Fall zu vier Jahren Haft verurteilt. Der Arzt muss nicht zurück in die Haft, bis das Urteil rechtskräftig ist. Er erhält kein Berufsverbot.
Falsche Daten oder Fristverzug beim Pflegebudget-Testat können für Krankenhäuser teuer werden. Bis zu 400 000 Euro Sanktionen sind möglich. Worauf es beim Erstellen ankommt, verrät unser Autor Marcus Uhländer.
Nach dem tödlichen Brand in der Notaufnahme des Helios Klinikum Pforzheim hat die Karlsruher Staatsanwaltschaft mehrere Klinikmitarbeiter angeklagt. Der nach dem Brand gestorbene Mann sei ohne richterliche Anordnung rechtswidrig fixiert gewesen.
Die Bund-Länder-Runde zur Krankenhausreform endete erneut mit Uneinigkeit. Während Lauterbach weiterhin die Zustimmungspflicht der Länder ablehnt, drohen diese mit einer Verfassungsklage. Gegenwind kommt auch von den Kassen.