Ein Rechtsstreit zwischen Helios und einer Hamburger Anästhesistin ist mit einem Vergleich beendet worden: Der Klinikkonzern nimmt die Vorwürfe gegen die im Juni 2023 gekündigte Ärztin zurück und zahlt ihr eine Abfindung von 400 000 Euro.
Ein Mitarbeiter der DRK Kliniken Berlin befindet sich seit einem Monat in Untersuchungshaft. Es steht der Verdacht im Raum, dass er 1,6 Millionen Euro veruntreut hat. Die Ermittlungen laufen. Von dem Geld fehlt jede Spur.
Eine Umfrage des Marburger Bunds scheint die Befürchtungen der Kliniken zu bestätigen: Seit die Kassenärztliche Vereinigung keine Poolärzte mehr für den Notdienst zulässt, sind in 70 Prozent der Notaufnahmen in Baden-Württemberg die Patientenzahlen gestiegen.
Eine ehemalige Führungskraft eines Vivantes-Klinikums soll Dienstpläne nachträglich manipuliert haben. In einem weiteren Fall sollen Herzkatheter-Eingriffe ohne medizinischen Anlass vorgenommen worden sein. Der Krankenhauskonzern prüft die Vorwürfe.
Nach der scharfen Reaktion der KV Baden-Württemberg auf das „Poolärzte-Urteil“ tritt nun auch die KV Berlin auf die Bremse: Sie wird keine Ärzte mehr einsetzen, die nicht bei ihr unter Vertrag stehen, also keine niedergelassenen Ärzte sind. Mit Folgen.
Das Urteil des Bundessozialgerichts zur Sozialversicherungspflicht für den ärztlichen Notdienst beschäftigt nun die Bundespolitik. Patientenschützer und Kassenärztliche Bundesvereinigung fordern ein umgehendes Eingreifen der Politik.
Die Arztsuche im Südwesten wird schwieriger, denn nach einem Urteil läuft der ärztliche Notdienst selbst im Notfallmodus. Manche Praxen schließen bereits, und auch in anderen Bundesländern wächst die Sorge. Kliniken fürchten die Folgen für ihre Notaufnahmen.
Ein Herzmediziner der Charité in Berlin steht unter dem Verdacht, zwei Patienten getötet zu haben. Seit Mai sitzt er in Untersuchungshaft. Nun kommt es zum Prozess.
Gegen den Kardiologen der Charité, der seit Mai in Untersuchungshaft sitzt, hat die Berliner Staatsanwaltschaft Anklage wegen zweifachen Mordes erhoben. Mitangeklagt wurde eine 39-jährige Krankenpflegerin.
Der Tod einer zwölfjährigen Patientin hat für einen Arzt und drei Krankenschwestern des Klinikums Lippe ein gerichtliches Nachspiel. Vor dem Amtsgericht Detmold wurde jetzt gegen sie ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung eröffnet.
Aufgrund aktueller Entwicklungen im Gesundheitswesen hat der Bundesrat im Juni 2023 eine Entschließung zur Regulierung von Medizinischen Versorgungszentren veröffentlicht. Die Fachanwälte Frank Sarangi und Christina Heneka schlüsseln auf, worum es dabei geht.
Das Bundesgesundheitsministerium hat einen ersten Referentenentwurf für ein Gesundheitsdatennutzungsgesetz sowie ein Digitalgesetz angekündigt. Für kma haben die Anwälte Michael Kuska und Catarina Seemann einen Blick auf das ambitionierte Vorhaben geworfen.
Im Fall des 58-Jährigen, der in einer Pforzheimer Notaufnahme bei einem Brand starb, wird nun gegen neun Klinikangestellte ermittelt. Es bestehe der Verdacht, die Fixierung des alkoholisierten, aggressiven Mannes sei rechtwidrig gewesen.
Die Trägergesellschaft Anevita kann die Ubbo-Emmius-Klinik in Norden in ein Regionales Gesundheitszentrum umwandeln. Das Verwaltungsgericht Oldenburg hat eine Klage gegen die Pläne abgelehnt.
Vielen Krankenhäusern drohen ohne zusätzliche Gelder aktuell erhebliche Liquiditätsprobleme. Ein Schutzschirmverfahren erlaubt jedoch eine geregelte Sanierung, bevor es zur Zahlungsunfähigkeit des Hauses kommt. Fachanwalt Lars Knipper erklärt, wie das funktioniert.