Gewalt im Krankenhaus kommt mittlerweile häufig vor und äußert sich auf unterschiedliche Weise. Warum es für Kliniken wichtig ist, das Thema Gewaltprävention nicht aus dem Blick zu verlieren und was es dabei zu beachten gibt, erläutert der Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Tobias Weimer im Interview mit kma.
Ein Arzt ist vom Mordvorwurf an einem Patienten im Krankenhaus in Kehlheim freigesprochen worden. Die Justiz betont die Bedeutung guter Dokumentation – und kündigt eine Entschädigung für den Arzt an.
Ein kommunales Klinikum in Niedersachsen wollte Ärzte dazu verpflichten, während der Rufbereitschaft innerhalb von 30 Minuten am Patienten zu sein – Wegzeit und Umkleidezeit inklusive. Das Arbeitsgericht Hannover erklärte die Dienstanweisung als unwirksam.
Die Krankenhausreform passt die Fusionskontrolle an und erleichtert Klinikzusammenlegungen im Markt. So können wirtschaftliche Herausforderungen gemindert, Strukturen klarer gestaltet und Kapazitäten effizienter genutzt werden.
Die Teleradiologie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Medizin – und Pionierfeld für den Einsatz von KI-basierten Systemen. Welche Besonderheiten hier gelten und welche haftungsrechtlichen Fragen sich hier in Zukunft stellen, soll im folgenden Beitrag aufgezeigt werden.
Der NRW-Krankenhausplan schippert vor Gericht auf und ab: Erst vorige Woche wurde sie erfolgreich beklagt, jetzt gibt es wieder Oberwasser für die angestrebte Spezialisierung der Krankenhausreform.
Die Vorwürfe sind monströs: Ein Krankenpfleger soll Patienten teils tödliche Medikamenten-Überdosen gespritzt haben – weil er seine Ruhe haben wollte. Es geht um neunfachen Mord und 34-fachen Mordversuch.
Viele Kliniken wehren sich mit Klagen gegen die Landeskrankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen. Nun sind die ersten damit erfolgreich – unter anderem ein Uniklinikum.
Nicht alle Kliniken in Nordrhein-Westfalen sind einverstanden mit den Vorgaben des Krankenhausplans. Sie zogen deshalb vor das Verwaltungsgericht, das nun entschieden hat.
Drei Brüder erscheinen in der Rettungsstelle des Sana Klinikums Lichtenberg. Nach einer Erstversorgung sollen sie warten, aber das passt ihnen nicht – die Situation eskaliert. Nun gibt es Urteile für zwei Männer.
Die Reform der Krankenhauslandschaft in NRW sorgt für wachsenden Widerstand. Landesweit ziehen Kliniken gegen die Landesregierung vor Gericht. Mittlerweile sind es fast 100 Klagen.
Drei Brüder erscheinen nachts in einer Berliner Rettungsstelle. Einer von ihnen ist an der Hand verletzt. Nach einer Erstversorgung sollen sie auf den Arzt warten, doch es geht ihnen nicht schnell genug. Nun stehen sie vor Gericht.
Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach gehen rechtlich gegen die neue NRW-Krankenhausplanung vor. Das Eli fühlt sich medizinisch und wirtschaftlich stark benachteiligt und fordert deshalb eine Aufhebung des Feststellungsbescheids.
Seit Mai hat die Vergabekammer sich mit einer Beschwerde des Health-IT-Anbieters Dedalus befasst. Im Fokus stand die KIS-Ausschreibung der Berliner Charité. Nun gibt es einen Beschluss.
Der Medizintechnikkonzern Philips steht vor einer Sammelklage, der sich auch rund 20 000 Betroffene aus Deutschland angeschlossen haben. Grund sind die vor Jahren zurückgerufenen Beatmungsgeräte. Eine gerichtliche Verfügung war erfolglos.