Der Bund hat bundesweit 1,5 Milliarden Euro als Hilfe für Energiemehrkosten bis Ende März angekündigt. Schleswig-Hosltein hat nun mit der Vorfinanzierung an seine Krankenhäuser begonnen, da die Gelder aus Landessicht zu spät geflossen seien.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Bayern möchte kleinen Krankenhäusern auf dem Land mehr unter die Arme greifen. Geplant sind 20 Millionen Euro jährlich für die nächsten fünf Jahre. Auch Springer-Konzepte in der Pflege werden finanziell gefördert.
Ein Gutachten soll die Krankenhausversorgung im Land Bremen zukunftssicher machen. Im Fokus steht eine trägerübergreifende Schwerpunktbildung und die Vorhaltung von je einem Maximalversorger für Bremen und Bremerhaven.
2023 stehen große Reformen im Gesundheitswesen an. Anfang Februar will die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) eine Auswirkungsanalyse vorlegen. Dabei geht es insbesondere um die Klinikstandorte ohne Notfallversorgung.
Weil die Zahl der Organspenden in Deutschland deutlich zurückgeht, nimmt die Diskussion über eine Reform erneut Fahrt auf. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will grundlegend andere Spenderegeln und plädiert für die Widerspruchslösung.
Auch Brandenburgs Krankenhäuser können mit zusätzlichen Finanzmitteln wegen gestiegener Kosten rechnen. Das Land stellt 190 Millionen Euro aus dem „Brandenburg-Paket“ zur Verfügung.
Etwa 25 000 Mitarbeitende des britischen Rettungsdienstes haben ihre Arbeit niedergelegt. Der Gesundheitsdienst NHS ist chronisch überlastet, lange Wartezeiten sollen einem Ärzteverband zufolge zu vermeidbaren Todesfällen führen.
Um den aktuellen Engpässen bei Kindermedikamenten entgegenzuwirken, haben die Krankenkassen eine vorübergehende Lösung beschlossen. Ab Februar sollen die Festbeträge für bestimmte Arzneimittel für drei Monate ausgesetzt werden.
Die vier Universitätskliniken in Baden-Württemberg erhalten weitere Finanzhilfen in Höhe von 141 Millionen Euro. Das Land will so die Pandemie-Folgen abfedern und die Zahlungsfähigkeit sicherstellen.
Am Tag nach den Beratungen der Bund-Länder-Gruppe zur Krankenhausreform betonte NRW-Minister Karl-Josef Laumann noch einmal, dass die Krankenhausstruktur in den Händern der Länder bleiben müsse. NRW werde seinen begonnenen Weg fortsetzen.
Bund und Länder haben sich auf einen straffen Zeitplan für die Krankenhausreform geeinigt. Noch im Januar sollen demnach gemeinsame Verhandlungen auf Arbeitsebene beginnen, auf Grundlage der Empfehlungen der Regierungskommission. Schon jetzt ist aber klar: Die Länder wollen bei der Reform ein gewichtiges Wort mitreden.
Am Mittag findet das Bund-Länder-Treffen zur geplanten Krankenhausreform statt. Große Hoffnungen werden in die Reform gesetzt, die DKG fordert allerdings dringend einen Prozess- und Zeitplan. UKSH-Chef Scholz sprach sich für eine Klinik-Reduzierung aus.
Sowohl die DKG als auch der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek kritisieren im Vorfeld der Bund-Länder-Gespräche erneut die Vorschläge der Regierungskommission. Reine Umverteilung reiche nicht, es bedürfe zusätzlicher finanzieller Mittel.
Am 5. Januar soll erstmals die Bund-Länder-Gruppe über die Krankenhausreform beraten. Der Marburger Bund fordert im Vorfeld die gesamten patientennahen Personalkosten aus den Fallpauschalen herauszunehmem.
„Um schnellstmöglich Maßnahmen zur kurzfristigen Abhilfe“ der aktuellen Situation in der Kindermedizin festlegen zu können, fordert die CSU-Landesgruppe einen Gipfel. Sie plädiert für Sonderfinanzierung und Medikamenten-Reserven.