Am Thema Ambulantisierung kommt keine Klinik mehr vorbei. In der ersten Folge des neuen kma Podcast schauen sich Sana-COO Dr. Jens Schick und Host Dr. Tobias Krick daher an, welche Projekte wirklich funktionieren und warum es private Kliniken bei der Ambulantisierung leichter haben.
Fachkräftemangel, Krankenhausreform, Ambulantisierung – die Liste der Herausforderungen im Gesundheitswesen ist lang. Wie ihnen begegnet werden soll, diskutierte die Gesundheitsministerkonferenz der Länder in den letzten zwei Tagen. Das sind die Ergebnisse.
Krankenhausreform und Ambulantisierung stellen die deutschen Krankenhäuser vor neue Herausforderungen. Manuel Berger, Geschäftsführer von Consus Health, erklärt, was auf die Unternehmen zukommt und wie sie sich gezielt darauf vorbereiten sollten.
Ein moderne, bedarfsgerechte Krankenversorgung ist laut Regierungskommission nötig, um die Sektorengrenzen im deutschen Gesundheitswesen zu bezwingen. Dazu müsse u.a. die ambulante und stationäre Versorgung besser miteinander verschränkt werden.
Was die Transformation des Gesundheitssystems angeht, bleibt Deutschland ein Bummler. Vor allem die Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung stockt. Sana-COO Dr. Jens Schick diagnostiziert das Dilemma – und schlägt eine Therapie vor.
Die Verlagerung von stationärer zu ambulanter Versorgung hat auch juristische Effekte. Rechtsanwältin Sylvia Manteufel erklärt am Beispiel einer Patient Journey, warum Kliniken unbedingt agieren statt reagieren sollten, wenn es um Ambulantisierung geht.
Dem Transparenzgesetz steht nichts mehr im Wege. Die Reform könnte Ende April ins Kabinett kommen. Bis zur Umsetzung dauert es noch, aber die Richtung steht fest. Wie Kliniken schon jetzt die Gesundheitsversorgung gestalten können.
Wenn das Klinikum schließt, will die Bremer Geno ihren Standort Links der Weser vor allem mit dem eigenen Fachärztezentrum nutzen. Die Details werden jetzt ausgearbeitet. Derweil geht es dem Verbund finanziell offenbar besser als gedacht.