Im Klinikum Karlsruhe liefert ein neuer Computertomograf deutlich präzisere Aufnahmen und ist dabei doppelt so schnell wie bisher eingesetzte Geräte. Von der neuen Technik profitieren besonders Herzuntersuchungen.
Die zweite Geschäftsführung für das Städtische Klinikum Braunschweig soll schneller starten als bislang geplant. Daher wird nun zunächst eine interimistische Lösung gesucht. Zudem holt sich der Aufsichtsrat externe Hilfe.
Erst soll die bundesweite Leistungsgruppenverordnung vorliegen, dann will Schleswig-Holstein konkrete Schritte zur Antragsstellung für die Krankenhäuser einleiten. Die Software für den Prozess steht bereit.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen stecken in einer akuten finanziellen Notlage. An die neue Gesundheitsministerin Nina Warken werden nun Forderungen gestellt: Es brauche sofortige Lösungen. Andernfalls drohe eine Explosion der Zusatzbeiträge.
Sie heißen Voraushelfer, Kat-Retter oder First Responder, sind Apps und haben ein Ziel: bei Notfällen die kritischen Minuten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sinnvoll zu überbrücken und Leben zu retten.
Kooperationen von großen und kleinen Krankenhäusern gibt es einige. In Göttingen und Hann. Münden scheint etwas Besonderes gelungen zu sein. Wie diese Allianz entstand, welche Probleme gelöst wurden und worauf die Macher ganz besonders schwören.
Anfang April hat Christina Fritza die pflegerische Leitung der Kliniken Calw übernommen. Sie folgt damit auf die langjährige Pflegedirektorin Beate Ebel, die in den Ruhestand geht. Welche Aufgaben Fritza erwarten.
Geschäftsführer Georg Thiessen verlässt Ende Mai die Helios Frankenwaldklinik Kronach auf eigenen Wunsch. Die kaufmännische Leitung geht dann an Sven Hannewald, die Geschäftsführung übernimmt Johannes Biesold.
Als erste Klinik in Deutschland testet die Charité einen neuen KI-Assistenten von Microsoft zur Dokumentation der Arzt-Patienten-Gespräche. Das Feedback nutzt der Hersteller für die Produktoptimierung.
Die neue Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat gestern im Bundestag ihre Agenda vorgestellt. Sie will sich mit allen Akteuren austauschen und setzt auf Dialog. An den generellen Zielen des KHVVG will sie festhalten, aber nachjustieren.
Die finanziell angeschlagenen Pfeifferschen Stiftungen haben einen Partner für ihre Kliniken gefunden. Drei medizinische Einrichtungen gehen zum 1. August unter das Dach der Unimedizin Magdeburg.
Bis 2029 bauen Sana und der Freistaat Sachsen ein hochmodernes Herzzentrum in Dresden. Beim heutigen Spatenstich sprach Gesundheitsministerin Köpping von einem starken Signal für Gesundheitsversorgung, Forschung und Innovation.
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz fordert eine Verbesserung der Frauengesundheit. Symptome und Erkrankungen würden oft nicht ernst genommen, argumentiert sie. CDU und SPD brachten einen Antrag dazu ins Landesparlament ein.
Mecklenburg-Vorpommerns Kliniken sollen zukünftig Investitionspauschalen zur eigenverantwortlichen Nutzung erhalten. Gesundheitsministerin Drese spricht von Bürokratieabbau und mehr Planbarkeit. Die Opposition fordert ausreichende Finanzierung.
Das Klinikum Dortmund senkt das prognostizierte Defizit für 2024 deutlich auf 7,5 Millionen Euro. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen überwiegt die Zuversicht – gestützt auf Reformen und Ambulantisierung.