Digitalisierungsschub für die Kreiskliniken Darmstadt-Dieburg: Gemeinsam mit Partner Nexus wird das KIS vollständig bis 2025 digitalisiert. Die Umsetzung des Millionenprojekts startet in Kürze.
Der diesjährige DMEA-Besuch ließ Dr. Anke Diehl ratlos zurück. Warum klaffen der schöne Schein innovativer Health-IT und die digitale Realität für Mitarbeitende und Patienten in Kliniken weiterhin so weit auseinander, fragt sie sich.
Zeitintensives Telefonieren, um Fahrdienste für die Patientenbeförderung zu organisieren, soll am Carl-Thiem-Klinikum bald Vergangenheit sein. Die künftige Uniklinik testet ein digitales Buchungssystem. kma hat bei Dr. Steffen Ortmann nachgefragt.
Digitaler, schneller, sicherer: Ein automatischer Datentransfer entlastet Rettungsdienst und Notaufnahmen in Berlin. Denn Vivantes und die Feuerwehr übertragen Patientendaten direkt vom Rettungswagen in die Klinik.
Was tun, wenn es keine passende digitale Lösung gibt? Selbst entwickeln, hat sich das Uniklinikum Schleswig-Holstein gedacht. Herausgekommen ist eine App zur Steuerung des OP-Managements, die die Prozesse effizienter und zuverlässiger macht.
Automatisiert statt manuell: In den OP-Sälen am Klinikum Stuttgart checken sich die Anästhesiegeräte zeitgesteuert automatisch selbst. Das entlastet das Personal bei der Vorbereitung von Operationen.
Ein Student der Dortmunder Fachhochschule hat einen Roboter zur Blutabnahme entwickelt. Das Ziel: Die Fehlerquote der Prozedur deutlich verringern. Die Ergebnisse sind vielversprechend.
Papierarme Dokumentation und Verwaltung sowie eine digitale Patientenakte verspricht das neue Krankenhausinformationssystem am Kreiskrankenhaus St. Ingbert. Ein halbes Jahr hat das Team an der Umsetzung gearbeitet.
Laut KHZG müssen Kliniken bis 2025 ein Patientenportal bereitstellen. Doch viele tun sich schwer bei der Umsetzung. Warum das so ist und was hilft, erklärt Dr. Klaus-Uwe Höffgen, CDO des Rheinland Klinikums.
Kann es gelingen, Patienten durch digitale Unterstützung schnell und sicher nach Hause zu entlassen? Fernüberwachung per Software untersucht die Universitätsmedizin Essen nun in einem Pilotprojekt.
Im Forschungsprojekt „Smart and Silent ICU“ wird der klinische Nutzen interoperabel vernetzter Medizintechnik und der Anbindung von KI-Modulen untersucht. Im Fokus steht dabei die Intensivstation. Mit dabei ist auch MedTech-Hersteller Dräger.
Patientinnen und Patienten der St. Augustinus Gruppe können künftig online Termine buchen und Dokumente teilen – alles über die Plattform Doctolib. Integriert ins KIS sorgt das Patientenportal bereits jetzt für eine gute Auslastung der Häuser.
Am Universitätsklinikum Bonn kommt ein Visual Patient Avatar im OP zum Einsatz. Komplexe Daten werden dank visueller Übersetzung schneller erfassbar und dienen zur klinischen Entscheidungsunterstützung.
Das Universitätsklinikum Erlangen geht mit Emento eine Entwicklungspartnerschaft für ein Patientenportal ein. Für das dänische Unternehmen der erste Großauftrag in Deutschland. In wenigen Wochen soll es auf den ersten Stationen starten.
In Hamburg pilotiert Helios den KI-Einsatz in der Gebäudeautomation, um Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zu senken. Mit den Prognosen eines digitalen Zwillings sollen die Anlagen künftig vorausschauend gesteuert und gewartet werden. Einsparpotenzial: rund 20 Prozent.