In Mainz ist am 9. Dezember in großen Teilen der Strom ausgefallen. Betroffen davon war auch die Universitätsmedizin. Vorsorglich gab es einen Patientenstopp.
Von der Fusion mehrerer Kliniken verspricht sich die Region Landshut viel. Auch die noch frische Kooperation mit dem Medizincampus Niederbayern soll die medizinische Versorgung beflügeln. Zum Thema Stellenabbau gab es klare Worte.
Das insolvente St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein muss dringend ein Restrukturierungskonzept vorstellen. Der Fokus auf Altersmedizin könnte dabei ein erster Schritt zur finanziellen Stabilität sein. Was und wer bleibt.
Ein Mitarbeiter der DRK Kliniken Berlin befindet sich seit einem Monat in Untersuchungshaft. Es steht der Verdacht im Raum, dass er 1,6 Millionen Euro veruntreut hat. Die Ermittlungen laufen. Von dem Geld fehlt jede Spur.
Für die Belegschaft der Krankenhaus Weilheim-Schongau GmbH wird es konkret: Vor Weihnachten sollen rund 290 Mitarbeitende ihre Kündigung erhalten, davon rund 220 in Schongau und 70 in Weilheim.
Am 5. Dezember fand der achte Verhandlungstag im Prozess gegen den Herzmediziner der Charité statt. Der Angeklagte hat sich erstmals geäußert und die Vorwürfe zurückgewiesen.
Die Universitätsmedizin Mainz und Gesundheitsminister Clemens Hoch wollen vor Jahresende Klarheit bei der Suche nach einem neuen wissenschaftlichen Vorstand. Derzeit laufen Gespräche mit Kandidaten aus dem ersten Auswahlverfahren.
Für ihren Standort Schorndorf wollen die Rems-Murr-Kliniken einen neuen Funktionsbau errichten. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dabei mit 73 Millionen Euro. Gut angelegtes Geld, wie Gesundheitsminister Manne Lucha findet.
Im Insolvenzverfahren der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch steht ein Trägerwechsel bevor. Stimmen die Gläubiger zu, übergibt der Verbund Katholischer Kliniken Düsseldorf das Haus an die Alexianer.
Die Sorge vor Insolvenzen in Kliniken ist groß. In Brandenburg schließt jetzt das Uniklinikum Ruppin zwei Fachabteilungen, um Kosten zu sparen. Die Ärztekammer schlägt Alarm, denn es kommt zu Einschnitten für die Patienten.
Da die Baukosten enorm gestiegen sind, erhält das Städtische Klinikum Braunschweig über die nächsten Investitionsprogramme hinweg weitere 47,6 Millionen Euro. So hat es der Krankenhausplanungsausschuss Niedersachsen beschlossen.
Das Klinikum Darmstadt rückt das Thema Nachhaltigkeit stärker in den Fokus. Die Ziele sind hoch, und auch eine neue Stabsstelle gibt es – nur besetzt ist sie noch nicht.
Im laufenden Jahr haben bundesweit bisher 33 Klinikstandorte Insolvenz angemeldet. DKG-Chef Dr. Gerald Gaß rechnet im Jahr 2024 mit bis zu 80 weiteren Häusern.
Mit einem neuen Medizinkonzept will Varisano aus dem wirtschaftlichen Tief kommen. Neben einer Neustrukturierung der Standorte soll künftig flächendeckend nach Tarifvertrag bezahlt werden. Personalabbau steht ebenfalls auf dem Plan.
Eine ehemalige Führungskraft eines Vivantes-Klinikums soll Dienstpläne nachträglich manipuliert haben. In einem weiteren Fall sollen Herzkatheter-Eingriffe ohne medizinischen Anlass vorgenommen worden sein. Der Krankenhauskonzern prüft die Vorwürfe.