Die Krupp-Stiftung, größter Einzelaktionär von Thyssenkrupp, gibt viel Geld für den Gesundheitsbereich aus. Davon profitieren zwei Essener Krankenhäuser. Einer der Standorte muss nun Insolvenz anmelden.
Ein Herzmediziner der Charité in Berlin steht unter dem Verdacht, zwei Patienten getötet zu haben. Seit Mai sitzt er in Untersuchungshaft. Nun kommt es zum Prozess.
Die Planungen für den An- und Neubau am RKH Krankenhaus Bietigheim-Vaihingen liegen auf Eis. Grund sind die noch unklaren Auswirkungen der Krankenhausreform.
Der Marburger Bund und Helios verständigen sich auf Eckpunkte: Das ärztliche Personal erhält mehr Gehalt und Einmalzahlungen. Zudem sind nun auch bezahlte Freistellungen zur Fortbildung möglich.
Die Ankündigung des Regiomed-Konzerns, seine Krankenhäuser in Thüringen und Bayern abstoßen zu wollen, kam unvermittelt. Ein Teil der Häuser steht im Kreis Hildburghausen. Sie sollen nun zurück in die Trägerschaft der Kommunen.
Die Landesregierung hat zum Befreiungsschlag ausgeholt und den Vorstand der Unimedizin Mainz neu aufgestellt. Die „Neuen“ übernehmen ein zerstrittenes Haus mit üppigem Defizit. Was fehlt ist ein Sanierungskonzept, dessen Effekte schnell greifen.
Nach tiefroten Zahlen für 2022 droht dem Medizin Campus Bodensee ein weiterer Tiefschlag. Für 2023 erwarten die Verantwortlichen jetzt ein Minus von 19,2 Millionen Euro. Viel Arbeit für das frisch gestartete externe Management.
Die 2400 Beschäftigten der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude erhalten zum 1. Juli 2024 deutlich mehr Geld. Zudem wurden teils höhere Eingruppierungen vereinbart. Für die meisten liege die Steigerung im zweistelligen Prozentbereich, heißt es.
Zwischenetappe erreicht: Für den Neubau des Heidekreis-Klinikums in Bad Fallingbostel hat Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi einen ersten Förderbescheid in Höhe von 100 Millionen Euro überreicht. Insgesamt fließen rund 222 Millionen Euro für das Projekt.
Die christlichen Krankenhäuser Martha-Maria und St. Theresien in Nürnberg werden sich zusammenschließen. Die Geschäftsführung werden beide Träger stellen. Jetzt geht es um das gemeinsame Medizin- und Standortkonzept.
Ist das erst der Anfang? Seit November 2022 haben nach Zahlen der DKG 26 Träger mit insgesamt 34 Häusern Insolvenz angemeldet. DKG-Vize Thomas Lemke fürchtet, dass sich die Lage weiter verschlechtert und „eine faktische Rationierung“ droht.
Das Krankenhaus Lübbecke ist bei laufendem Betrieb sanierbar – grundsätzlich. Denn das wäre aufwendig, langwierig und würde die Mühlenkreiskliniken mindestens 208 Millionen Euro kosten. Das hat ein Gutachten ergeben. Es gibt noch eine andere Alternative.
Die insolvente Kplus Gruppe wird auch ihre Krankenhäuser in Haan und Hilden schließen. Mehr als 1500 Beschäftigte seien betroffen, teilt der katholische Träger mit. Schuld sei ein Meinungswechsel im nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium.
Fallkonferenzen, Studien, stationäre Behandlung – Die Lahn-Dill-Kliniken und das UKGM intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich Neurologie. Ihre Patientinnen und Patienten sollen damit eine heimatnahe Versorgung auf universitärem Niveau erhalten.