Ein weiteres Haus für die GFO: Die Marien Gesellschaft Siegen soll Teil der Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe werden. Der regionale Zusammenschluss ermögliche Entwicklungs- und Wachstumschancen.
Um wirtschaftlich tragfähig zu bleiben und alle Klinikstandorte zu sichern, stellte der Aufsichtsrat des Klinikverbunds Südwest jetzt die Medizinkonzeption 2030 vor. Was sich verändern soll und wessen Zustimmung noch fehlt.
Im Agaplesion Krankenhaus Holzminden ist endgültig Schluss. Nachdem 160 Mitarbeitende kündigten, ziehen auch Stadt und Landkreis ihre Finanzspritze zurück. Mit Ende des Insolvenzgeldes wird der Betrieb eingestellt.
Der Elisabeth Vinzenz Verbund schickt sein St. Elisabeth Krankenhaus Lahnstein ins Schutzschirmverfahren. Der katholische Träger will das 180-Betten-Haus mit über 300 Beschäftigten erhalten, aber passgenauer ausrichten.
Das Aus für ein weiteres Haus: Aufgrund geringer Auslastung und wirtschaftlicher Schwierigkeiten hat sich der Reha-Konzern Median zur Schließung seiner Klinik in Bad Colberg entschlossen. Was aus den 121 Mitarbeitenden wird.
An den Unikliniken in Greifswald, Rostock, Kiel und Lübeck drohen ab 24. November Warnstreiks. Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 10,5 Prozent mehr Lohn. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder hält die Forderungen für zu hoch.
Das Krankenhaus Hilden der Kplus Gruppe und die Klinik Langenfeld sollen unter dem Dach der GFO ein Haus mit zwei Standorten bilden. Zwar sind noch Fragen offen, doch die Träger versprühen Zuversicht – denn ihnen laufen die Beschäftigten davon.
Nach dem Krankenhaus Holzminden und den Standorten der Kplus-Gruppe müssen auch im Sanierungsprozess der St. Vincenz-Kliniken in Paderborn Stellen abgebaut werden. Wie es für die insgesamt 108 Mitarbeitenden weitergeht.
Der Marburger Bund und die DRK Kliniken Berlin haben sich geeinigt: Ärzte und Ärztinnen erhalten schrittweise mehr Gehalt und zwar 9,75 Prozent in drei Stufen. Plus Einmalzahlung und verbesserte Arbeitsbedingungen.
Die nächsten Schritte der Sanierung des SHG Klinikums Merzig stehen fest: Während die Geburtshilfe aus Kostengründen komplett abgebaut wird, wolle man die Psychiatrie erhalten und in einem vom Land finanzierten Neubau unterbringen.
Der defizitäre Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) muss sich verkleinern. Von den vier Standorten am Bodensee sollen künftig nur zwei verbleiben. Ein Vorschlag, mit dem nicht alle einverstanden sind.
Die Restrukturierung im Agaplesion Krankenhaus in Holzminden hat begonnen. Ende November schließt die Frauenklinik – die Intensivstation wird folgen. Die Fortführung des Geschäftsbetriebs ist weiterhin noch nicht gesichert.
In Vorpommern gibt es hohen Bedarf an Herzkatheter-Behandlungen – deshalb wird am Helios Hanseklinikum Stralsund ein zweites Herzkatheterlabor gebaut. Zur Überbrückung haben die Ärzte nun einen vollausgestatteten Container erhalten.
Für die GFO steht seit 2019 fest, dass sie die Standorte Troisdorf und Sieglar zusammenlegen will. Ein schleppender Prozess, der vor allem durch fehlende Förderzusagen aufgehalten wird. Wie das Planungsverfahren jetzt aussieht.
Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster bemüht sich intensiv um Teile des insolventen Klinikums Bad Bramstedt. Der FEK-Aufsichtsrat hat der Stadt jetzt empfohlen, den Akutbereich samt MVZ zu übernehmen.