Prof. Karl Lauterbach (SPD) gab sich kämpferisch als er verkündete, dass die Krankenhausreform mit Veröffentlichung des Groupers jetzt scharf gestellt ist. Das Handbuch für die geplante Zuordnung zu den Leistungsgruppen umfasst 12 000 Seiten.
Der Widerstand gegen den Transformationsfonds wächst. Während die Kassenärzte ihre Beschwerde bei der EU erneuern wollen, sieht der Sozialverband VdK einen Verfassungsbruch und will klagen. Damit steht er nicht allein.
Katharina Dubno/Presse- und Informationsamt Frankfurt am Main
Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck fordern Frankfurts Kliniken heraus. Das neu gegründete Klinikreferat soll Lösungen erarbeiten und die Planung der stationären Versorgung in der Stadt stärken.
Erst hat der Bund eine Krankenhausreform beschlossen, nun ist auch das Saarland dabei. Die Krankenhäuser sollen besser als bisher arbeiten können. Die CDU macht sich weiterhin Sorgen um deren finanzielle Situation.
Der FDP im Landtag geht es bei den Krankenhausreformen in Sachsen-Anhalt zu langsam. Sie kritisiert Gesundheitsministerin Grimm-Benne. Die SPD-Politikerin warnt nun vor dem Ansatz der Liberalen.
Gegen den nordrhein-westfälischen Krankenhausplan gibt es Widerstand auf breiter Front. Überall im Land ziehen Kliniken gegen die Landesregierung vor Gericht – in Köln sind es weitere 18 Klagen. Die Gesamtzahl liegt mittlerweile bei fast 60.
Er ist das zentrale Mittel, um die Krankenhausreform zu finanzieren, und entsprechend heiß diskutiert: der Transformationsfonds. Jetzt liegt ein Verordnungsentwurf vor – und langsam werden die Bedingungen für diesen großen Fördertopf klarer.
Mit Hochdruck arbeiten das BMG und das IQTIG daran, den Bundes-Klinik-Atlas weiter aufzubauen. Ein zweites Update gab es im Herbst 2024, allerdings mit weniger Angaben, als angekündigt. Das BMG hat nun auch Zugriffszahlen bekanntgegeben.
Ein neues Gutachten analysiert die Krankenhauslandschaft Baden-Württembergs – und dient als Grundlage für die Krankenhausplanung. In Regionalgesprächen mit den beteiligten Akteuren werden nun die Einzelheiten erläutert.
Die Krankenhauslandschaft in Sachsen-Anhalt muss für die Zukunft fit gemacht werden. Doch bis der Krankenhausplan steht, dauert es noch fast zwei Jahre. Dafür erntet die Gesundheitsministerin nun Kritik.
Seit Dezember wissen die Krankenhäuser in NRW, welche Leistungen sie künftig anbieten dürfen. Der neue Krankenhausplan beschert nun den Verwaltungsgerichten Arbeit. Allein in Düsseldorf gingen 17 Klagen ein.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hat auf ihrer traditionellen Jahresauftaktpressekonferenz ein Resümee der Gesundheitspolitik der vergangenen Legislaturperiode gezogen. Sie stellt zehn klare Forderungen an die künftige Regierung.
Was Nordrhein-Westfalen vorwegnimmt, beschäftigt die Kliniken republikweit: die Folgen der Krankenhausreform. Was ist zum Beispiel, wenn sich Patienten nicht an Ländergrenzen halten? Ein Detailblick auf Hessen und Rheinland-Pfalz.
Das Klinikum Osnabrück und die Niels-Stensen-Kliniken kooperieren in Zukunft enger miteinander. Welche Leistungen wo konzentriert werden sollen, damit sich beide Träger wirtschaftlich stabiler aufstellen.
Brandenburgs Gesundheitsministerin Müller fordert Nachjustierungen bei der Krankenhausreform. Besonders wichtig seien eine bessere Betriebskostenfinanzierung und die Bundesbeteiligung am Transformationsfonds.