Hacker haben am 17. April Kliniken und Einrichtungen der KJF Augsburg angegriffen und Personal- und Gesundheitsdaten gestohlen. Der Betrieb laufe aktuell reibungslos weiter. Für Betroffene wurde eine Hotline eingerichtet.
Die Gesellschaft für Informatik hat den Arbeitskreis „Digitale Sicherheit in der Gesundheitsversorgung“ gegründet. Ziel des Netzwerks ist u.a. die Herstellung von Aufmerksamkeit für aktuelle Entwicklungen zu Cyberangriffen.
Als wesentlicher Bestandteil der kritischen Infrastruktur müssen große Krankenhäuser längst ihre Cybersicherheit an definierten Standards ausrichten. Mit der neuen NIS-2-Richtlinie der EU verschärfen sich die Vorgaben nun auch für kleinere Kliniken.
Cyber-Bedrohungen erkennen, darauf reagieren und Informationen dazu austauschen – das sind die Ziele eines Warnsystems, das die EU plant. Von den neuen Einrichtungen sollen insbesondere Krankenhäuser profitieren.
Genau einen Monat ist der Cyberangriff auf die Bezirkskliniken Mittelfranken her. Die Unternehmensleitung informierte jetzt über das weitere Vorgehen. Wurden Daten entwendet und wie steht es zukünftig um die IT-Sicherheit?
In Niedersachsen wurde das Krankenhaus Lindenbrunn in Coppenbrügge Opfer eines Cyberangriffs. Laut Medienberichten haben die Täter Geld gefordert. Wie groß das Ausmaß ist und ob Daten betroffen sind, ist derzeit noch unklar.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik verfügt über ein neues „Nationales IT-Lagezentrum“ zur Abwehr von Cyberangriffen. Zehn Spezialisten haben ab sofort 24/7 die Sicherheitslage für Deutschland im Blick.
Das Dreifaltigkeits-Hospital in Lippstadt ist das jüngste bekannte Oper der aktuellen Cybercrime-Welle – das dritte innerhalb einer Woche. Der OP-Betrieb wurde zeitweise eingestellt. Zu den möglichen Tätern oder der Art der Attacke gibt es viele Fragen.
Zwei Krankenhäuser wurden Ende Januar Opfer von Cyberangriffen. Doch wie steht es nun um die Caritas-Klinik Dominikus in Berlin und die Bezirkskliniken Mittelfranken? Zumindest letztere können von einer Kontaktaufnahme der Täter berichten.
Die Caritas-Klinik Dominikus in Berlin wurde Opfer eines Cyberangriffs. Welche Systeme betroffen sind und in welchem Ausmaß sei derzeit noch offen. Die Analyse der Experten laufe.
An den Bezirkskliniken Mittelfranken kam es zu einem Hackerangriff. Unbekannte drangen in die IT-Systeme ein und verschlüsselten gezielt Daten. Polizei und Staatsanwaltschaft untersuchen zusammen mit einem Krisenstab den Ausmaß des Schadens.
Das Uniklinikum Frankfurt kämpft mit den Folgen des Hackerangriffs im letzten Jahr. IT-systemseitig laufen Innen- und Außenkommunikation weiter getrennt. Die IT soll langfristig neu aufgestellt werden, um sich weniger verwundbar zu machen.
Bereits kurz vor Weihnachten konnte die Marienhaus-Gruppe eine Cyberattacke abwehren. Daten seien nicht betroffen gewesen. Bei drei Krankenhäusern der Katholischen Hospitalvereinigung Ostwestfalen lief es wohl weniger glimpflich ab.
Krankenhäuser geraten immer stärker ins Visier von Hackern. Es ist höchste Zeit für eine bessere Gegenwehr, meint Cybersecurity-Expertin Eileen Walther in unserer Digitalkolumne „Deep Dive Digital“.
Unbekannte haben sich Zugang zu den IT-Systemen des Klinikums Esslingen verschafft. Neben Einschränkungen der bildgebenden Untersuchungsverfahren wurden bei dem Cyberangriff auch Verwaltungsdaten gelöscht. Die Polizei ermittelt.