Auf dem 3. E-Health-Tag 2024 ging es in Schwerpunkten um die Vernetzung und Integration von Daten sowie um Cybersicherheit. Mit einem Hospital Command Center will das Uniklinikum Frankfurt seine klinischen Abläufe steuern und verbessern.
Die Digitalisierung der Krankenhäuser erfordert ein höheres Schutzniveau für gesundheitsbezogene Daten. Diese sind sensibel und müssen vor Datendiebstahl geschützt werden. Kliniken brauchen daher Strategien zur Vorsorge gegen einen Datenverlust.
Die Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem will zeigen, welche Chancen in der Nutzung von Patientendaten liegen. Dafür hat sie jetzt eine Innovationspartnerschaft zur Datensicherheit mit der Telekom geschlossen.
In Hessen gab es einen weiteren Cyberangriff auf ein Krankenhaus. Dass dabei personenbezogene Daten in falsche Hände geraten sein könnten, schließt die Klinik derzeit nicht aus.
Die Wertachkliniken sind Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dabei wurde offenbar das EDV-Hauptsystem blockiert. Geplante Operationen wurden abgesagt. Was derzeit bekannt ist.
Mit Rise hat es der erste Hersteller geschafft – das TI-Gateway des Berliner Unternehmens ist von der Gematik zugelassen worden. Was Kliniken jetzt von dem Technologiehersteller erwarten können.
Das kommunale Krankenhaus Agatharied war nach einem Cyberangriff sieben Wochen lang im Ausnahmezustand. Nun ist es wieder online, und die Verantwortlichen ziehen Bilanz. Was gut lief, und was noch ungeklärt ist.
Am 1. Juli 2024 droht vielen digitalen Diensten im Gesundheitswesen der Shutdown. Nur wer ein aktuelles C5-Testat vorweisen kann, darf dann noch Gesundheitsdaten per Cloud verarbeiten. Das BMG hätte Möglichkeiten, die erwartbare Unsicherheit abzuwenden.
Ein aktueller Bericht des Cybersecurity-Anbieters Rubrik Zero Labs geht davon aus, dass bei jedem Ransomware-Angriff auf eine Einrichtung im Gesundheitswesen 20 Prozent aller Daten verloren gehen.
Ein Quartal hat es gedauert; nun sind die IT-Systeme der Bezirkskliniken Mittelfranken wieder im Einsatz. Erstmals konnten wichtige Kernprozesse wieder digital durchgeführt werden. Nach dem Hackerangriff im Januar mussten analoge Methoden herhalten.
Hacker haben am 17. April Kliniken und Einrichtungen der KJF Augsburg angegriffen und Personal- und Gesundheitsdaten gestohlen. Der Betrieb laufe aktuell reibungslos weiter. Für Betroffene wurde eine Hotline eingerichtet.
Die Gesellschaft für Informatik hat den Arbeitskreis „Digitale Sicherheit in der Gesundheitsversorgung“ gegründet. Ziel des Netzwerks ist u.a. die Herstellung von Aufmerksamkeit für aktuelle Entwicklungen zu Cyberangriffen.
Als wesentlicher Bestandteil der kritischen Infrastruktur müssen große Krankenhäuser längst ihre Cybersicherheit an definierten Standards ausrichten. Mit der neuen NIS-2-Richtlinie der EU verschärfen sich die Vorgaben nun auch für kleinere Kliniken.
Cyber-Bedrohungen erkennen, darauf reagieren und Informationen dazu austauschen – das sind die Ziele eines Warnsystems, das die EU plant. Von den neuen Einrichtungen sollen insbesondere Krankenhäuser profitieren.
Genau einen Monat ist der Cyberangriff auf die Bezirkskliniken Mittelfranken her. Die Unternehmensleitung informierte jetzt über das weitere Vorgehen. Wurden Daten entwendet und wie steht es zukünftig um die IT-Sicherheit?