Das Krankenhaus in Guben ist insolvent. Das Naëmi-Wilke-Stift plant in Eigenregie zu sanieren und hat ein Eigenverwaltungsverfahren eingeleitet. Unterstützung kommt von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der sich für den Erhalt einsetzen will.
Die Unimedizin Mainz soll durch eine Teilentschuldung von 400 Millionen Euro wieder handlungsfähig werden. Gesundheitsminister Clemens Hoch bezeichnet die Hilfen des Landes als „gigantischen Kraftakt“ und erwartet ein belastbares Konzept vom Vorstand.
Die KMG Kliniken werden ihre Manniske Klinik Bad Frankenhausen im nächsten Jahr schließen. Der Standort in Thüringen soll aber für ambulante Operationen erhalten bleiben und als Gesundheitszentrum ausgebaut werden.
Sie kooperieren schon seit Jahren, jetzt sind das Evangelische Krankenhaus und das St. Marien-Hospital Hamm eine gemeinsame Gesellschaft. Unter dem Dach der Johanniter bilden sie die Johanniter-Kliniken Hamm.
Die Wertachkliniken sind Opfer eines Cyberangriffs geworden. Dabei wurde offenbar das EDV-Hauptsystem blockiert. Geplante Operationen wurden abgesagt. Was derzeit bekannt ist.
Nach Abschluss des Insolvenzverfahrens gibt es weitere tiefe Einschnitte am DRK-Krankenhaus Altenkirchen. Der Ansatz, dort ein Level-1i-+-Haus zu etablieren, wurde abgebrochen. Derweil werden die Pläne für ein künftiges Klinikum Westerwald konkreter.
Das Zukunftsprojekt der Mühlenkreiskliniken nimmt Formen an. Der Kreistag hat grünes Licht für die Einreichung des Förderantrags zum Neubau von zwei Kliniken im Kreis Minden-Lübbecke gegeben. Wie die Planung aussieht.
Einen Konzernumsatz von insgesamt 2 902,6 Millionen Euro – und damit über Vorjahresniveau – konnte Asklepios im ersten Halbjahr 2024 erzielen. Auch das EAT verbessert sich auf 74,1 Millionen Euro Euro. Wie die Finanzergebnisse konkret aussehen.
Die Unimedizin Mainz braucht zusätzliche Liquidität: Weil der bisherige Kreditrahmen absehbar nicht ausreicht, soll er jetzt auf 900 Millionen Euro ausgeweitet werden. 2023 hat der Versorger mehr als 113 Millionen Euro Verlust gemacht.
Das Universitätsklinikum Leipzig freut sich über das vergleichsweise geringe Minus von rund 232 000 Euro im vergangenen Jahr. UKL-Chef Prof. Christoph Josten nennt drei Gründe dafür.
Stationäre Operationen in Balingen, in Albstadt nur noch ambulante Eingriffe – mit dieser Entscheidung stellt sich das Zollernalb Klinikum für die Zukunft auf. Demnächst stehen die Umzüge an. Auch das Zentralklinikum spielt eine Rolle.
Die Stadt Wilhelmshaven hat entschieden, das Klinikum Wilhelmshaven mit bis zu 13,8 Millionen Euro finanziell zu unterstützen. Ein Sanierungskonzept muss bis Ende November vorgelegt werden.
Nach 15 Monaten, einem geplatzten Deal und vielen Hiobsbotschaften gibt es eine neue Lösung für das insolvente Klinikum Bad Bramstedt. Ein Investor will das gesamte Unternehmen kaufen – die Vereinbarung ist unterzeichnet.
46,3 Prozent der Reha-Kliniken schlossen 2023 mit einem Defizit ab. Für 2024 prognostizieren noch mehr Häuser Fehlbeträge (50,7 Prozent). Die lang erwarteten Reformen seien dringend notwendig, so die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG).
Nachdem der Warnstreik an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gerichtlich untersagt wurde, ruft Verdi nun zur Demonstration auf. Die Gewerkschaft möchte für einen Entlastungstarifvertrag und das Streikrecht kämpfen.