Mit einem Gesundheitszentrum auf dem Gelände des ehemaligen St. Vincenz Krankenhauses soll die Versorgung im Essener Norden sichergestellt werden. Unter anderem ist das Marienhospital Gelsenkirchen an dem Projekt beteiligt.
Der Ev. Diakonissenverein Siloah steigt als Mehrheitsgesellschafter bei der Rommel-Klinik ein. Die Anbindung an das St. Trudpert Klinikum in Pforzheim soll die Zukunft sichern. Ausrichtung und Standort in Bad Wildbad bleiben erhalten.
Ende September 2023 stellt das Marien-Krankenhaus Lübeck seinen Betrieb ein. Das UKSH ist bisher nicht wie geplant neuer Hauptgesellschafter geworden. Die erarbeiteten Konzepte erwiesen sich als nicht tragfähig.
Der neue „BürgerGesundheitsPark“ in der ehemaligen Helios Klinik Bad Gandersheim nimmt konkrete Formen an. Mit einer Millionen-Förderung des Landes entsteht das zweite RGZ in Niedersachsen. Die Universitätsmedizin Göttingen spielt eine entscheidende Rolle.
Das Klinikum Karlsburg in Vorpommern bekommt eine zentrale Notaufnahme. Wie Gesundheitsministerin Stefanie Drese mitteilte, beteiligt sich das Land mit zehn Millionen Euro an dem Bauvorhaben.
Die Mainzer Unimedizin hat 2022 ein dickes Minus eingefahren. Die Stimmung in dem von internen Konflikten aufgewühlten Haus und bei der Landesregierung dürfte das nicht bessern, zumal auch das laufende Jahr große Herausforderungen bringt.
Drei Unikliniken aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz wollen sich künftig stärker vernetzen. Besonders im Bereich der seltenen Erkrankungen und des Austauschs von Mitarbeitenden soll die Zusammenarbeit gestärkt werden.
Das Agaplesion Ev. Krankenhaus Holzminden ist insolvent. Nun lotet ein Sanierungsexperte die Optionen für das angeschlagene Haus aus. Der Betrieb von Krankenhaus und MVZ geht währenddessen weiter.
Wie der Gesundheitskonzern Agaplesion bekannt gab, ist das Evangelische Krankenhaus Holzminden insolvent. Rund 400 Mitarbeitende sind betroffen. Vorstandschef Horneber kritisiert die Gesundheitspolitik.
Die Knappschaft Kliniken bringen ihre Aus- und Weiterbildung auf ein neues Level. Aus der eigenen Akademie wird eine Gesellschaft, die bundesweit 1500 Ausbildungsplätze koordinieren soll. Geplant sind auch Angebote für externe Nutzer.
Das Uniklinikum Dresden reduziert sein Defizit auf 2,7 Millionen Euro. Im Fokus des jetzt vorgestellten Jahresberichts steht allerdings das Personal – relevant ist vor allem das Thema New Work.
An der Mainzer Unimedizin wurde in letzter Zeit eher gegeneinander als miteinander gearbeitet. Das hat auch Auswirkungen auf anstehende Neubesetzungen im Vorstand. Gesundheitsminister Hoch fordert mehr Teamgeist.
Die neue Dachgesellschaft KERN Katholische Einrichtungen Ruhrgebiet Nord startet nach erfolgtem Eintrag in Handelsregister nun offiziell. Der Aufsichtsrat wurde bereits gewählt, die Zusammensetzung der Geschäftsführung steht noch aus.
Nachdem die Kartellbehörde grünes Licht gab, leiten die BBT-Gruppe und die Stiftung St. Johanisstift die ersten Schritte für die Fusion ein. Für die Paderborner Standorte Brüderkrankenhaus St. Josef und das Ev. Krankenhaus stehen erste Umzüge an.
Die Mainzer Unimedizin kommt aktuell nicht zur Ruhe. Nun soll der Projektleiter gewechselt werden, der die Organisation des Klinikums aufgrund von internen Konflikten analysiert – jeder Eindruck der Befangenheit solle vermieden werden heißt es.