Wende im Sanierungsprozess der St. Vincenz-Kliniken: Nachdem den Barmherzigen Schwestern neue Finanzmittel zugesagt wurden, bewerben sie sich kurzerhand selbst um die alleinige Trägerschaft. Eine Fusion soll folgen.
Auch im Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben wird es finanziell eng. Daher springt der Landkreis Harz jetzt ein und stellt rund 6,5 Millionen Euro in Form eines Kredits zur Verfügung.
Die Charité, das Karolinska-Institut und das dort angegliederte Universitätshospital vertiefen ihre bisherige Kooperation. Es soll vor allem um neue Strategien und Digitalisierung gehen. Für Charitè-Chef Kroemer ein wichtiger Schritt.
OP-Beschäftigte im Klinikum Fürth haben neuerdings die Wahl. Testweise können sie auf die Vier-Tage-Woche umsteigen. Die Verantwortlichen versprechen sich nicht nur zufriedenere Beschäftigte, sondern auch eine bessere Versorgung.
In Briefen an das hessische Sozialministerium und das Regierungspräsidium fordert der Betriebsrat des Universitätsklinikums Gießen und Marburg Hilfe. Wegen der Personalnot sei der Arbeitsschutz nicht gewährleistet – und auch die Patientenversorgung in Gefahr. Der Zustand sei „untragbar“.
Die Krankenhausreform der Bundesregierung wirft ihre Schatten voraus. Das zeigt sich aktuell in Thüringen an verschiedenen Klinikstandorten. Vor allem die geplante Struktur in Pößneck wird hoch gelobt.
Berlin steigert die Zuschüsse für die Medizinische Fakultät der Charité künftig jährlich um fünf Prozent. Das regelt der sogenannte Charité-Vertrag. Aktuell erhält die Universitätsmedizin rund 256 Millionen Euro, im Jahr 2028 werden es 326 Millionen Euro sein.
Das Klinikum Stuttgart erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Es ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Die Verantwortlichen haben vielfältige Maßnahmen ergriffen.
Der Zusammenschluss der drei Lakumed-Krankenhäuser im Landkreis Landshut mit dem städtischen Klinikum und dem Kinderkrankenhaus St. Marien rückt näher. Stadtrat und Kreistag haben jetzt „die baldmöglichste Fusion“ befürwortet.
Nach Sonneberg hat sich nun auch Hildburghausen für die Übernahme der Trägerschaft der Regiomed-Kliniken entschieden. Die von der Insolvenz betroffenen Krankenhäuser werden ab 2024 wieder kommunal.
In der dritten Verhandlungsrunde haben die Gewerkschaft Verdi und die Kliniken Schmieder eine Tarifeinigung erzielt. Beschäftigte des Krankenhauses erhalten unter anderem eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von 3000 Euro.
Für einige Patientinnen und Patienten einer Klinik im Landkreis Oberallgäu galt es am 26. Oktober zeitweise ihre Betten zu räumen. Aufgrund eines Defekts am Therapiebecken des Krankenhauses konnte scheinbar ein Gefahrstoff austreten.
Nachdem das SHG Klinikum Merzig im Sommer in ein Schutzschirmverfahren eintreten musste, soll es nun zu einer sukzessiven Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen kommen. Die Anpassungen im Leistungsangebot betreffen vor allem zwei Fachbereiche.
Nur eine erneute Millionen-Förderung der Stadt konnte das Klinikum Wilhelmshaven vor der Insolvenz retten. Die Leitung speckt jetzt die Neubaupläne ab und spricht mit den Friesland Kliniken über eine Kooperation. Parallel wird eine neue Geschäftsführung gesucht.
Die Krankenhäuser St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) sowie Martha-Maria Halle-Dölau möchten der Politik einen Schritt voraus sein. Daher prüfen die Häuser eine verstärkte Zusammenarbeit, die bis hin zu einem Zusammenschluss der drei Kliniken reichen könnte.