Die bundesweit höchste Auszeichnung für Pflege, der Deutsche Pflegepreis, geht 2024 an PD Dr. Peter Nydahl, Pflegewissenschaftler am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH). Was seine Arbeit auszeichnet und wofür er den Preis erhält.
2023 fehlten 3800 Pflegefachkräfte in Rheinland-Pfalz, bis 2035 könnte sich diese Personallücke fast verdoppeln. Womit das Bundesland gegensteuern will.
Die Transformation des Gesundheitswesens erfordert auch ein neues Führungsverständnis. Bei den RoMed-Kliniken haben agile Strukturen und die verstärkte bereichsübergreifende Teamarbeit zu einer höheren Mitarbeitendenzufriedenheit geführt.
Für den Mord an einer Patientin in einer Regensburger Klinik ist eine Krankenschwester zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Sie soll die 65-Jährige bewusstlos gemacht haben, um Schmuck zu stehlen.
Der Gesundheitscampus rund um das Unfallkrankenhaus Berlin wird zunehmend auch zum Bildungscampus. Gerade hat das ukb eine eigene Pflegeschule eröffnet, die einmal 250 Plätze haben soll. Sie hat einen entscheidenden Vorteil.
Am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf werden seit 2019 neue Arbeitszeitmodelle für die Pflege getestet, erforscht und in der Praxis umgesetzt. Das Projekt „Arbeiten 5.0“ setzt auf Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.
Seit gut zwei Monaten setzt das Klinikum Frankfurt (Oder) den sozialen Roboter Navel ein. Ein Ortsbesuch zeigt, dass der Plan der Pflegedirektorin aufgehen könnte. Was Navel leistet, und was Jenny Wortha als Nächstes vorhat.
Seit 2014 nimmt die Psychiatrische Klinik Lüneburg an einem Modellprojekt teil. Die mobile Station E64 behandelt 15 Versicherte zu Hause. So werden Wohnzimmer oder Küche der Patienten zum Behandlungszimmer.
Die Pflegeversicherung erwartet für 2024 und 2025 rote Zahlen. Grund genug für Bundesgesundheitsminister Lauterbach eine weitere Pflegereform anzustreben. Ein Konzept solle es schon nach der Sommerpause geben.
Anfang des Jahres hat das Caritas Klinikum Saarbrücken einen Pflegebeirat eingerichtet. Beratend steht er der Pflegedirektion bei der strategisch pflegerischen Ausrichtung an beiden Standorten bei.
In den kommenden Jahren verschärft sich der Fachkräftemangel in der Pflege, weil die Babyboomer in Rente gehen. Der Kampf um die Arbeitskräfte der Generation Z hat längst begonnen – trotz aller verfehlten Klischees über den angeblich „anspruchsvollen” Nachwuchs.
Vor etwa einem Jahr wurde der Weg für eine Pflegekammer in Baden-Württemberg freigemacht. Monatelang hat das Sozialministerium die Errichtung geprüft. Nun erklärte es das Projekt als gescheitert: Das notwendige Quorum wurde um knapp 3400 Stimmen verfehlt.
360 000 mehr Pflegebedürftige gab es 2023 in Deutschland. Der Zuwachs fiel siebenmal höher als erwartet aus. Noch wird im BMG über die Ursachen für den steilen Anstieg gerätselt, doch die Frage bleibt: Wer pflegt all die Betroffenen?
1000 Bewerbungen gingen ein. Am Ende setzte sich die 52-jährige Berliner Krankenschwester Stefanie Gierth bei der Wahl zur „Pflegerin des Jahres“ der Initiative „Herz & Mut“ durch.
In Rheinland-Pfalz wird über die Rechtmäßigkeit der Erhebung von Mitgliedsbeiträgen für die Landespflegekammer gestritten. Wie hoch dieser ausfalle, sei unter anderem abhängig von der Art der Tätigkeit.