Hamburg will die Investitionskosten für seine Kliniken nicht mehr allein aufbringen. Schleswig-Holstein und Niedersachsen würden vom regionalen medizinischen Zentrum profitieren und sollen sich daher künftig an den Kosten beteiligen.
Flächenländer wie Niedersachsen fürchten um ihre Krankenhäuser. Der bisherige Entwurf zur Krankenhausreform hätte u.a. dort Lücken, so eine Stimme auf der NKG-Podiumsdiskussion. Geklärt werden müsse auch, wo die fehlenden Finazmittel für die Kliniken herkommen sollen.
Die Kliniken in Baden-Württemberg können sich über eine Finanzspritze des Landes freuen. 248 Millionen Euro für neue Technik sowie Neu- und Umbauten sieht das Jahreskrankenhausbauprogramm 2024 vor.
Niedersachsens Kommunen können die Finanzlast zum Ausgleich der Defizite bei den Krankenhäusern nicht länger alleine tragen. Der Niedersächsische Städtetag fordert daher mehr Geld vom Land.
Mit einer Landarztquote für angehende Medizin-Studenten will Niedersachsen dem Ärztemangel entgegenwirken – doch das Interesse an den Plätzen fiel im ersten Jahr geringer aus als erhofft. Nicht alle Studienplätze konnten besetzt werden.
Der Aufbau einer staatlichen Medizinischen Uni in Cottbus ist beschlossene Sache. Das Brandenburger Kabinett hat die Gründung entschieden – und hofft auf ein bundesweit beachtetes Modell, denn es gibt einen besonderen Schwerpunkt.
Am 24. April soll er in die Kabinettsabstimmung, jetzt ist er in den Ressorts: der Referentenentwurf zur Krankenhausreform. Doch nicht immer gilt: Ende gut, alles gut. Das Herzstück der Krankenhausreform liegt zwar vor, es hagelt jedoch reichlich Kritik – auch auf dem DRG Forum.
Ein staatlicher Online-Atlas soll künftig über Leistungen und Behandlungsqualität der Krankenhäuser in ganz Deutschland informieren. Am 22. März billigte der Bundesrat das Transparenzverzeichnis. Der Start ist für den 1. Mai geplant.
In Berlin hat der neue Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ seine Arbeit aufgenommen. Seine 23 Mitglieder beraten künftig die Bundesregierung. Charité-Chef Prof. Heyo Kroemer hat den Vorsitz.
Für den gemeinnützigen Verbund Gesundheit Nord ging die politische Aktivität einer Mitarbeiterin zu weit. Diese hatte jüngst eine Versammlung zur Solidarität mit der RAF-Terroristin Daniela Klette organisiert. Jetzt wurde die Mitarbeiterin freigestellt.
Im Ringen um mehr Organspenden ist ein Zwischenziel umgesetzt: Das neue Onlineportal des Organspenderegisters ist endlich da. Wer die Daten eintragen oder abrufen kann und welche Funktionen noch in Planung sind.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach will renditeorientierte Finanzinvestoren aus der ambulanten Versorgung drängen. Doch bislang scheint neben vielen Gutachten wenig Zählbares für den MVZ-Markt herauszukommen. Die Debatte steckt fest.
Es geht um den Vorwurf der „Hetze“, einen AfD-Vergleich und „große Empörung“. Letztere haben die 16 deutschen Krankenhausgesellschaften jetzt unmissverständlich formuliert – in einem offenen Brief an Karl Lauterbach.
Die GKV schließt das Jahr 2023 mit einem Minus von rund 1,9 Milliarden Euro ab. Vor allem Klinikbehandlungen trugen zu den Mehrausgaben bei. Wohin die Milliarden genau geflossen sind und was Karl Lauterbach dazu sagt.
Cyber-Bedrohungen erkennen, darauf reagieren und Informationen dazu austauschen – das sind die Ziele eines Warnsystems, das die EU plant. Von den neuen Einrichtungen sollen insbesondere Krankenhäuser profitieren.