Während die DKG seit Wochen vor Leistungseinschränkungen warnt und fallzahlunabhängige Vorhaltepauschalen fordert, zeichnet Prof. Karl Lauterbach öffentlich ein rosiges Bild für die Kliniken. Auf dem Krankenhausgipfel ging es in die nächste Runde.
Klare Worte beim Krankenhausgipfel: Die DKG warnt vor Einschränkungen in der Patientenversorgung und fordert endlich einen tragfähigen Kompromiss zur Krankenhausreform. Ein Scheitern schade der Demokratie, mahnt der DKG-Chef.
Hochspezialisierte Kliniken passen nicht zu den Kriterien von Leveln und Leistungsgruppen der Krankenhausreform. Gesundheitsminister Lauterbach will die Versorgung von Menschen mit komplexen Behinderungen besser absichern.
Eine Stunde weniger bürokratische Arbeit pro Tag würde allein in Niedersachsens Krankenhäusern rechnerisch mehr als 1700 Ärzte und 4000 Pflegekräfte freisetzen. Das rechnet eine Initiative Karl Lauterbach vor und fordert schnelles Handeln.
Lauterbachs Ankündigung, die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erhöhen, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisieren die Pläne scharf und fordern finanzielle Zusagen der Regierung.
Die bevorstehende Schließung der Sternbach-Klinik in Schleiz ist ein alarmierendes Zeichen für die Zukunft kleiner Krankenhäuser in Thüringen. Die Landesärztekammer fordert nun dringend neue Versorgungskonzepte.
Ein deutliches Plädoyer für die fallzahlunabhängige Vorhaltefinanzierung der Krankenhäuser hat ein Bündnis aus Trägern, Kassen und Krebsgesellschaft formuliert. Auch in Sachen Qualität hat es für die Krankenhausreform klare Vorstellungen.
Trotz der geplanten Einsparungen durch den Neubau des Universitätsklinikums Magdeburg kritisiert die Linke das Finanzierungsmodell. Die finanzpolitische Sprecherin Kristin Heiß warnt, dass die Kosten am Ende höher ausfallen könnten als bisher bekannt.
Während die CDU in der Debatte um die Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt schnelle Maßnahmen fordert, warnt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne vor möglichen rechtlichen Folgen und plädiert für ein Abwarten der Bundesentscheidungen.
Der Etatentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für das Jahr 2025 unterscheidet sich kaum von 2024. Geplant sind Ausgaben in Höhe von 16,44 Milliarden Euro. 2024 lagen sie mit 16,71 Milliarden Euro nur leicht darüber.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Dilek Kalayci wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit erhoben. Berlins ehemalige Gesundheitssenatorin steht im Verdacht, einer Werbeagentur einen Auftrag der Gesundheitsverwaltung gegen private Vorteile verschafft zu haben.
Die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) hält die Krankenhausreform für umsetzbar. Am aktuellen KHVVG-Entwurf müssten allerdings bestimmte Dinge angepasst werden. Welche das sind und was es in ihren Augen konkret braucht.
Frust und verlorene Zeit für die Patientenbehandlung: Überbordende Dokumentation belastet das Personal und befeuert den Fachkräftemangel in Kliniken, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Sie legt 55 Lösungsvorschläge zur Entbürokratisierung vor.
Das nicht zuletzt durch die Probleme am UKJ im Wahlkampf hochgekochte Thema Krankenhäuser wird zur Aufgabe für den nächsten Landtag in Thüringen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Sozial- und Wirtschaftsausschusses.
Auch Thüringens Kliniken stehen unter finanziellem Druck. Während die CDU der Landesregierung vorwirft, die Kliniken zu vernachlässigen, schreitet Gesundheitsministerin Werner ein – bestimmte Kosten dürfe das Land gar nicht finanzieren.