Finanzen und die Krankenhausreform belasten Brandenburgs Krankenhäuser. Ministerpräsident Woidke lädt daher zu einer Krankenhauskonferenz ein. Mit dabei sind Vertreter von Kommunen, Kliniken, Krankenkassen und Gewerkschaften.
Eine Auswirkungsanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorhaltepauschale alle Ziele verfehlt. DKG-Chef Gaß lehnt die geplante Vorhaltefinanzierung daher entschieden ab. Weder Entökonomisierung noch Existenzsicherung seien damit gegeben.
Die notdienstliche Akutversorgung wird vereinheitlicht. Dem neuen Eckpunktepapier „Notfallreform“ von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zufolge sollen Patienten künftig verstärkt in nahegelegene Praxen geleitet werden. Ein Überblick.
„Das Transparenzgesetz muss am 2. Februar im Bundesrat beschlossen werden“, forderte Gesundheitsminister Lauterbach im Rahmen eines Treffens mit den Kommunalverbänden. Die Kommunen hingegen zweifeln an den Reformplänen und fordern „frisches Geld“.
Mehr Spielraum und Mitspracherecht für die Länder bei der Krankenhausreform fordert Ministerin Stefanie Drese. Nur so könne flächendeckende medizinische Versorgung möglich sein.
Nach den Plänen von Minister Lauterbach soll das Transparenzgesetz Anfang Februar durch den Bundesrat. Er fordert die Unionsländer auf, dies nicht zu blockieren. Es geht um Milliarden für die Krankenhäuser.
Die Schließung der Teilkliniken des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg beschäftigt weiter Region und Politik. Ministerin Nonnemacher kündigte eine Lösung zur Sicherung der medizinischen Versorgung an.
Das Saarland setzt ab sofort auf einen Expertenrat zur Beratung des Ministeriums in Sachen Krankenhausreform. Für Gesundheitsminister Magnus Jung eine wichtige Unterstützung. Die Leitung übernimmt Prof. Thomas Kleist.
Nach Leistungsgruppen statt Fachrichtungen – so sollen Kliniken künftig vergütet werden. Um dem den Weg zu ebnen hat das Thüringer Landeskabinett Änderungen im Krankenhausgesetz zugestimmt. Jetzt muss nur noch der Landtag mitziehen.
Zum Jahreswechsel 2023/24 wurden im Bereich des BMG zahlreiche Änderungen wirksam. Die wichtigsten Neuerungen aus den Bereichen Digitalisierung, Vergütung ärztlicher Leistungen, Ausbildung und Arzneimittelversorgung.
Grünes Licht aus dem Bundestag für die Digitalgesetze zu E-Rezept, ePA und den Gesundheitsdaten. Für Gesundheitsminister Lauterbach der Beginn des digitalen Zeitalters im deutschen Gesundheitswesen.
Kliniken in Brandenburg bekommen ab sofort Unterstützung aus dem Gesundheitsministerium. Da vielen Häusern finanzielle Probleme drohen, wurde eine eigene Projektgruppe zur Beratung eingerichtet.
Auch Bayerns Krankenhausgesellschaft warnt vor einem Pleitejahr 2024 für Kliniken. Und richtet Kritik ans BMG: Wenn das Geld aus dem Transformationsfonds erst 2025 fließe, sei es zu spät. Ministerin Gerlach unterstreicht den Ernst der Lage.
Um die neue Krankenhausplanung umsetzen zu können, stehen den KIiniken in Nordrhein-Westfalen insgesamt 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Schwerpunkt liegt ganz klar auf Klimaschutz.
Satte 43 Millionen Euro an Fördermitteln wurden in Bayern nicht genutzt. Das Geld fließt jetzt zu den Kliniken. Eine spürbare Verbesserung für die Baufinanzierung der Krankenhäuser, wie Gesundheitsministerin Judith Gerlach argumentiert.