Der Sozialverband VdK kritisiert die Gesundheitspolitik der bayerischen Staatsregierung. Sie gefährde Bayerns Krankenhausversorgung, sogar ein Populismus-Vorwurf steht im Raum. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach weist alle Kritik zurück.
Die hohen Kosten für Strom und Gas machten Kliniken zu schaffen. Erneuerbare Energien können Abhilfe schaffen und sind zudem klimafreundlicher. Brandenburg forciert ihren Ausbau und unterstützt Krankenhäuser bei der Umstellung mit einem Soforthilfeprogramm.
Welche Kliniken in Nordrhein-Westfalen dürfen künftig noch hoch spezialisierte Krebsbehandlungen, Knie- oder Hüftoperationen anbieten? NRW präsentierte in Berlin den aktuellen Krankenhausplan-Zwischenstand und eine erste Streichliste.
Trotz massiver Proteste aus der Industrie hat das Bundeskabinett das Gesundheits-Digitalagentur-Gesetz gebilligt. Es sieht einen weitreichenden Ausbau der Gematik vor. Die Digitalagentur bekommt mehr hoheitliche Rechte und darf sogar eigene Produkte entwickeln und vertreiben.
Die Notfallversorgung wird reformiert, das hat das Bundeskabinett heute entschieden. Künftig soll es u.a. „Akutleitstellen“ und Integrierte Notfallzentren an Krankenhäusern geben, um eine stärke Entlastung der oft überfüllten Notaufnahmen zu erreichen.
Bis 2029 plant Bayern für neue elf Krankenhaus-Bauvorhaben 452 Millionen Euro ein. Mehr als die Hälfte der Summe ist für Projekte an Kliniken außerhalb der Ballungszentren vorgesehen.
Die Krankenhausreform könnte noch zur Zufriedenheit der Kliniken ausgehen, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Dafür müssten drei Punkte umgesetzt werden. Welche Maßnahmen der 3-Punkte-Plan vorsieht.
Rund 404 Millionen Euro sollen im Jahr 2024 an bayerische Krankenhäuser für deren Bauprojekte fließen, mehr als die Hälfte der Gelder in den ländlichen Raum. Welche Kliniken unter den Empfängern sind.
Das KHVVG wurde Ende Juni im Bundestag in der ersten Lesung 90 Minuten lang heiß diskutiert. Während Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach die Ziele unterstrich, gab es von der Opposition Schelte.
In Potsdam zeigt eine Ausstellung, wie Gesundheitsämter im NS-Staat zu Erfüllungsgehilfen wurden. Sie basiert auf dem Charité-Forschungsprojekt „Der Öffentliche Gesundheitsdienst in der Zeit des Nationalsozialismus. Die Beispiele Thüringen und Württemberg“.
In Sachsen-Anhalt erfolgen rund ein Viertel der Luftrettungseinsätze über Hubschrauber aus anderen Bundesländern. Jetzt ist eine Aufstockung der Luftflotte im Gespräch.
In einer Bundesratssitzung haben die Länder umfassende Änderungen am Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) des Bundes gefordert und eine Stellungnahme verfasst. Was sie konkret fordern und wie es weitergeht.
Er klang vielversprechend: Mit dem Klinik-Atlas sollten Patienten die Behandlungsangebote von Deutschlands Krankenhäusern nach verschiedenen Kriterien vergleichen können. Seit das Tool Anfang Mai an den Start ging, reißt die Kritik nicht ab — das BMG hält weiterhin daran fest.
Auf der CleanMed wurde die finanzielle Kliniken-Unterstützung für den Ausbau von Klimaschutz-Aktivitäten gefordert. kma hat sich in der deutschen Klinikbranche umgehört und nachgefragt, wer sich den Forderungen anschließt – und wie die Organisation der Mittel aussehen könnte.