Gesundheitsminister Lauterbach plant das Gesundheitssystem mit Blick auf potenzielle militärische und pandemische Krisen zu reformieren. Hierfür sei es noch nicht optimal aufgestellt, wie in der Corona-Zeit deutlich wurde. Das soll sich ändern.
Mit mehr als 145 Millionen Euro werden die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr gefördert. Alleine 80,5 Millionen Euro fließen in bauliche Investitionen.
Es hagelt Kritik von den Krankenhausgesellschaften zum Transparenzgesetz. Es fehlten konkrete Zusagen, weshalb viele Insolvenzen noch vor der Krankenhausreform zu befürchten seien. Und auch der Milliarden-Fonds kann die Gemüter nicht besänftigen.
Mit der Einführung von Hybrid-DRGs haben sich für Kliniken viele Probleme eröffnet. Unter anderem reißen diese ihnen die Mischkalkulation auseinander, und für die Abrechnung der Fälle fehlen sämtliche Voraussetzungen. Die aktuellen Herausforderungen im Überblick.
Monate hat es gedauert, doch nun sind die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern endlich beendet. Zumindest beim Krankenhaustransparenzgesetz. Zudem wurde ein 50-Milliarden-Euro-Fonds für die Kliniken angekündigt.
Als intensive Energieverbraucher müssen sich die Kliniken in Deutschland ihren Auswirkungen auf den Klimawandel stellen. Dazu sind sie laut DKG auch bereit, brauchen jedoch Finanzierungsrückendeckung durch die Politik, an der es massiv hapert.
Die Berliner Krankenhäuser fordern, die Krankenhausreform zeitnah auf den Weg zu bringen. Ein weiteres Taktieren schade allen Beteiligten. Wie die Krankenhäuser finanziell gestärkt werden können, diskutierten sie in einem Treffen mit der Senatsverwaltung.
Der Gesundheitscampus Winterberg und das CaritasKlinikum Saarbrücken dürfen sich über Investitionsmittel in Höhe von 140 Millionen freuen. Je 70 Millionen Euro stellt die Landesregierung den Häusern für ihre geplanten Erweiterungen in Aussicht.
Erstmals haben sich lokale und überregionale Politiker zusammengeschlossen und machen Druck bei der Reform – und zwar von unten. Was dabei die erfolgreiche Elektrifizierung einer Bahnstrecke mit der Krankenhausplanung zu tun hat, erklärt der Bundestagsabgeordnete Axel Müller.
Ab 2025 kommt die ePA für alle – es sei denn, man lehnt es ab. Der Bundesrat billigte nun Lauterbachs Digital-Gesetz und auch das zur verbesserten Nutzung von Gesundheitsdaten.
Der neue Reform-Fahrplan von Gesundheitsminister Lauterbach stößt einigen sauer auf. NRW-Minister Laumann kritisierte vor allem die Änderung, dass das Gesetz zur Krankenhausreform im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig werde.
Sachsens Krankenhäuser sehen sich wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand. Viele schreiben wegen explodierender Kosten rote Zahlen. Unter anderem Tarifsteigerungen müsste der Bund komplett refinanzieren, so eine ihrer Forderungen.
In drei Monaten sollen Bürger vor einer Operation die besten Kliniken online auswählen können. Das Gesetz dazu soll am 22. März beschlossen werden. Kurz danach soll nach Plänen von Minister Lauterbach schon die Krankenhausreform folgen.
Die Beteiligten der GMK fordern unabhängig vom Transparenzgesetz den inhaltlichen Dialog und eine schnelle Entscheidung für die Planung der Krankenhäuser. Minister Lauterbach kündigte den Referentenentwurf an.
Der Bundesrat hat bekanntgegeben, dass sich der Vermittlungsausschuss am 21. Februar mit dem Krankenhaustransparenzgesetz befassen wird. Damit steht nun fest, dass aus dem ursprünglichen Plan von Minister Lauterbach nichts wird.