Brandenburg will all seine Krankenhäuser erhalten – auch die in finanzieller Notlage. Finanzministerin Katrin Lange kündigte nun ein Kreditprogramm zur Überbrückung an.
Knalliges Rot und mahnende Worte – während Kliniken mit neuen Kampagnen auf ihre kritische Lage aufmerksam machen, diskutiert die Politik eine weitere Hilfsmöglichkeit. Könnte eine Art Bürgschaftsprogramm Krankenhäuser unterstützen?
16,71 Milliarden Euro stehen dem Bundesgesundheitsministerium in 2024 zur Verfügung. Prof. Karl Lauterbach muss demnach mit knapp acht Milliarden Euro weniger auskommen als noch im Vorjahr.
Hamburgs fünfter Gesundheitskiosk wurde gestern in Bramfeld eröffnet. Von einer bundesweit flächendeckenden Versorgung kann damit bisher noch keine Rede sein. Das BMG bekräftigte seinen Plan, die Kioske in die Regelversorgung aufnehmen zu wollen.
Finanzen und die Krankenhausreform belasten Brandenburgs Krankenhäuser. Ministerpräsident Woidke lädt daher zu einer Krankenhauskonferenz ein. Mit dabei sind Vertreter von Kommunen, Kliniken, Krankenkassen und Gewerkschaften.
Eine Auswirkungsanalyse kommt zu dem Ergebnis, dass die Vorhaltepauschale alle Ziele verfehlt. DKG-Chef Gaß lehnt die geplante Vorhaltefinanzierung daher entschieden ab. Weder Entökonomisierung noch Existenzsicherung seien damit gegeben.
Die notdienstliche Akutversorgung wird vereinheitlicht. Dem neuen Eckpunktepapier „Notfallreform“ von Gesundheitsminister Karl Lauterbach zufolge sollen Patienten künftig verstärkt in nahegelegene Praxen geleitet werden. Ein Überblick.
„Das Transparenzgesetz muss am 2. Februar im Bundesrat beschlossen werden“, forderte Gesundheitsminister Lauterbach im Rahmen eines Treffens mit den Kommunalverbänden. Die Kommunen hingegen zweifeln an den Reformplänen und fordern „frisches Geld“.
Mehr Spielraum und Mitspracherecht für die Länder bei der Krankenhausreform fordert Ministerin Stefanie Drese. Nur so könne flächendeckende medizinische Versorgung möglich sein.
Nach den Plänen von Minister Lauterbach soll das Transparenzgesetz Anfang Februar durch den Bundesrat. Er fordert die Unionsländer auf, dies nicht zu blockieren. Es geht um Milliarden für die Krankenhäuser.
Die Schließung der Teilkliniken des Universitätsklinikums Ruppin-Brandenburg beschäftigt weiter Region und Politik. Ministerin Nonnemacher kündigte eine Lösung zur Sicherung der medizinischen Versorgung an.
Das Saarland setzt ab sofort auf einen Expertenrat zur Beratung des Ministeriums in Sachen Krankenhausreform. Für Gesundheitsminister Magnus Jung eine wichtige Unterstützung. Die Leitung übernimmt Prof. Thomas Kleist.
Nach Leistungsgruppen statt Fachrichtungen – so sollen Kliniken künftig vergütet werden. Um dem den Weg zu ebnen hat das Thüringer Landeskabinett Änderungen im Krankenhausgesetz zugestimmt. Jetzt muss nur noch der Landtag mitziehen.
Zum Jahreswechsel 2023/24 wurden im Bereich des BMG zahlreiche Änderungen wirksam. Die wichtigsten Neuerungen aus den Bereichen Digitalisierung, Vergütung ärztlicher Leistungen, Ausbildung und Arzneimittelversorgung.
Grünes Licht aus dem Bundestag für die Digitalgesetze zu E-Rezept, ePA und den Gesundheitsdaten. Für Gesundheitsminister Lauterbach der Beginn des digitalen Zeitalters im deutschen Gesundheitswesen.