Prof. Karl Lauterbachs (SPD) Krankenhausreform ist besser als keine, findet die Ampel-Regierung in Rheinland-Pfalz – weshalb sie nicht den Vermittlungssauschuss anrufen will. Die Krankenhausgesellschaft sieht das anders.
Die Deutschen haben nur wenig Vertrauen in das Gelingen der Krankenhausreform des Bundesgesundheitsministers. Auch den Kliniken stehen massive Erlösverluste bevor, so eine repräsentative Umfrage der DKG.
Wie die Regierungskommission zur Zukunft der Kliniken empfiehlt, sollte das Netz der Geburtshilfekliniken reorganisiert werden. Dies hätte die Versorgungssicherung und -verbesserung zu folge. Wie das gelingen könnte.
Seit Ende Oktober liegt das Auswirkungsanalyse-Tool für die Folgen der Krankenhausreform allen Bundesländern vor. Diese können damit eine erste Simulation erstellen, um am 22. November im Bundesrat zu entscheiden: Vermittlungsausschuss ja oder nein?
Das größte Projekt von Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach (SPD) hängt am seidenen Faden. Der 22. November kann als Schicksalstag in die Annalen eingehen und wird zeigen, ob das KHVVG noch eine Chance hat oder begraben wird. Ein Stimmungsbild.
Die Beschwerden der deutschen Krankenhäuser sind laut: Sie müssen zu viel Zeit täglich mit Dokumentation verbringen. Nun legt die Regierungskommission ihre Empfehlungen zum Abbau der Bürokratie in der Krankenhausversorgung vor. Ein Blick auf die Vorschläge.
Auf dem Krankenhaustag 2024 war die Stimmung einhellig: Die Krankenhausreform darf in der aktuell vorliegenden Form nicht verabschiedet werden. Karl Lauterbach hält unterdessen an seinen Plänen fest. Hoffnungsschimmer neue Regierung?
Die Diakonischen Träger von Krankenhäusern fühlen sich von der Gesundheitspolitik vernachlässigt. Zu einseitig würde sich auf das wirtschaftliche Überleben der kommunalen Kliniken konzentriert, moniert Rüdiger Schuch.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach startet im November in ihr zweites Amtsjahr. Welche Themen sie 2025 besonders im Blick hat, präsentierte sie jetzt.
Das Gesetz zum Umbau der Gematik zu einer Digitalagentur steht nach dem Bruch der Ampel-Koalition auf der Kippe. Im Gesundheitsausschuss des Bundestages warnten jetzt Experten vor einem kompletten Scheitern.
Notfallversorgung, Organspenden, Digitalisierung – der Gesundheitsminister hatte einen „Herbst der Reformen“ geplant. Nach dem Aus der Ampel-Koalition steht alles infrage. Patientenschützer sprechen von „düsteren Aussichten“.
Der Bundes-Klinik-Atlas hat ein weiteres Update erhalten. Patienten, die auf der Suche nach einem passenden Krankenhaus sind, finden nun neun statt sieben Krankheitsbilder zur Auswahl. Auch Anpassungen an den Fallzahlen hat es gegeben.
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält an seiner Kritik am aktuellen Stand des KHVVG fest. Er strebt weiter die Anrufung des Vermittlungsausschusses an – warnt aber auch davor, die Krankenhausreform gänzlich zu kippen.
In Brandenburg kommen sich SPD und BSW bei den Koalitionsverhandlungen näher. Für die Krankenhäuser geht es vor allem um die finanzielle Unterstützung, aber auch um den Erhalt nach Inkrafttreten der geplanten Reform.