Trotz der geplanten Einsparungen durch den Neubau des Universitätsklinikums Magdeburg kritisiert die Linke das Finanzierungsmodell. Die finanzpolitische Sprecherin Kristin Heiß warnt, dass die Kosten am Ende höher ausfallen könnten als bisher bekannt.
Während die CDU in der Debatte um die Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt schnelle Maßnahmen fordert, warnt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne vor möglichen rechtlichen Folgen und plädiert für ein Abwarten der Bundesentscheidungen.
Der Etatentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) für das Jahr 2025 unterscheidet sich kaum von 2024. Geplant sind Ausgaben in Höhe von 16,44 Milliarden Euro. 2024 lagen sie mit 16,71 Milliarden Euro nur leicht darüber.
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen Dilek Kalayci wegen des Vorwurfs der Bestechlichkeit erhoben. Berlins ehemalige Gesundheitssenatorin steht im Verdacht, einer Werbeagentur einen Auftrag der Gesundheitsverwaltung gegen private Vorteile verschafft zu haben.
Die Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) hält die Krankenhausreform für umsetzbar. Am aktuellen KHVVG-Entwurf müssten allerdings bestimmte Dinge angepasst werden. Welche das sind und was es in ihren Augen konkret braucht.
Frust und verlorene Zeit für die Patientenbehandlung: Überbordende Dokumentation belastet das Personal und befeuert den Fachkräftemangel in Kliniken, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Sie legt 55 Lösungsvorschläge zur Entbürokratisierung vor.
Das nicht zuletzt durch die Probleme am UKJ im Wahlkampf hochgekochte Thema Krankenhäuser wird zur Aufgabe für den nächsten Landtag in Thüringen. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Sozial- und Wirtschaftsausschusses.
Auch Thüringens Kliniken stehen unter finanziellem Druck. Während die CDU der Landesregierung vorwirft, die Kliniken zu vernachlässigen, schreitet Gesundheitsministerin Werner ein – bestimmte Kosten dürfe das Land gar nicht finanzieren.
Der Sozialverband VdK kritisiert die Gesundheitspolitik der bayerischen Staatsregierung. Sie gefährde Bayerns Krankenhausversorgung, sogar ein Populismus-Vorwurf steht im Raum. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach weist alle Kritik zurück.
Die hohen Kosten für Strom und Gas machten Kliniken zu schaffen. Erneuerbare Energien können Abhilfe schaffen und sind zudem klimafreundlicher. Brandenburg forciert ihren Ausbau und unterstützt Krankenhäuser bei der Umstellung mit einem Soforthilfeprogramm.
Welche Kliniken in Nordrhein-Westfalen dürfen künftig noch hoch spezialisierte Krebsbehandlungen, Knie- oder Hüftoperationen anbieten? NRW präsentierte in Berlin den aktuellen Krankenhausplan-Zwischenstand und eine erste Streichliste.
Trotz massiver Proteste aus der Industrie hat das Bundeskabinett das Gesundheits-Digitalagentur-Gesetz gebilligt. Es sieht einen weitreichenden Ausbau der Gematik vor. Die Digitalagentur bekommt mehr hoheitliche Rechte und darf sogar eigene Produkte entwickeln und vertreiben.
Die Notfallversorgung wird reformiert, das hat das Bundeskabinett heute entschieden. Künftig soll es u.a. „Akutleitstellen“ und Integrierte Notfallzentren an Krankenhäusern geben, um eine stärke Entlastung der oft überfüllten Notaufnahmen zu erreichen.
Bis 2029 plant Bayern für neue elf Krankenhaus-Bauvorhaben 452 Millionen Euro ein. Mehr als die Hälfte der Summe ist für Projekte an Kliniken außerhalb der Ballungszentren vorgesehen.
Die Krankenhausreform könnte noch zur Zufriedenheit der Kliniken ausgehen, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Dafür müssten drei Punkte umgesetzt werden. Welche Maßnahmen der 3-Punkte-Plan vorsieht.