Deutschland will ausländischen Medizinern den Einstieg erleichtern: Ein neues Gesetz soll Anerkennungsverfahren deutlich beschleunigen. Auch andere Gesundheitsberufe profitieren – der Bundesrat muss aber noch zustimmen.
Wie verändert sich Führung im Krankenhaus? Milena Mack diskutiert mit Dr. Tobias Krick über Empathie als Grundhaltung, Vertrauen statt Micromanagement und die drei zentralen Veränderungstreiber Personal, Technologie und Patientenbedarfe. Ein Gespräch über junge Führung in alten Strukturen.
The image was composed by Thieme using following images Hintergrund jakkapan stock.adobe.com; Karte und Illustration Thieme
Die Reform der Kliniklandschaft gewinnt immer mehr an Tempo. Bundesländer, Kommunen und Klinikverbünde denken Versorgungsstrukturen neu, bündeln Leistungen und richten Standorte strategisch neu aus. Viele Entscheider setzen auf erprobte Medizin- und Standortstrategien. Einige davon stellen wir in unserem neuen kma Whitepaper vor.
2024 arbeiteten erstmals über eine Million Vollzeitkräfte in deutschen Kliniken. Die Personalzahlen im ärztlichen und nichtärztlichen Dienst legten deutlich zu. Trotz weniger Betten stieg auch die Zahl der Patienten.
Vier von fünf Ärztinnen und Ärzten in Deutschland sind offen für einen Jobwechsel – ein Alarmsignal für Klinikleitungen. Die aktuelle Krankenhausreform wirkt dabei als zusätzlicher Treiber.
Wie gelingt Klinikführung zwischen wirtschaftlichem Druck und Fürsorge? Mit Johannes Danckert spricht Tobias Krick über die Herausforderungen moderner Personalpolitik, die Grenzen des DRG-Systems und die Verantwortung von Klinikleitungen in Zeiten wachsender Belastung.
Deutscher BundestagFelix Zahn/Photothek/Deutscher Bundestag
Pflegekräfte sollen mehr Verantwortung übernehmen und von Bürokratie entlastet, die Pflegefachassistenz-Ausbildung neu geregelt werden. Dazu gibt es zwei Gesetzentwürfe, über die der Bundestag nun beraten hat. Was Praktiker dazu sagen.
In den vergangenen Tagen kam es aufgrund verschiedener Medienberichterstattungen zu Diskussionen rund um die Pflegepersonaluntergrenzen. kma sprach dazu mit DPR-Präsidentin Christine Vogler und versucht, Klarheit in die Diskussion zu bringen.
Vor rund anderthalb Jahren flog Sachsens Sozialministerin Köpping nach Brasilien. Das Ziel: Fachkräfte für die Pflege anwerben. So ist der aktuelle Stand.
Der Referentenentwurf für eine einheitliche Pflegefachassistenz-Ausbildung liegt vor. Auch der Entwurf für das Pflegekompetenzgesetz wurde überarbeitet. Gute Ansätze, die jedoch noch einer Nachjustierung bedürfen, finden Pflege-Verbände.
Mit „Frei-ist-Frei“ stärkt das Uniklinikum Erlangen die Dienstplansicherheit in der Pflege. Ein Flexteam springt bei Ausfällen ein, um die Freizeit der Mitarbeitenden zu schützen. Wer im Flexteam arbeiten kann und was es verspricht.
Die Bertelsmann Stiftung hat Hausärztinnen und Hausärzte zu ihren Zukunftsplänen und ihrem Berufsalltag befragt. Die Ergebnisse sind nur schwer mit dem derzeit diskutierten Primärarztmodell vereinbar. Aber es gibt Lösungsvorschläge.
Im Vorfeld der GMK macht Pflegerats-Präsidentin Christine Vogler ihre Forderungen deutlich. Sie begrüßt Nina Warkens Worte zur Pflege in deren ersten Bundestagsrede. Doch wichtig sei vor allem, dass die Länder konsequent mitwirken.
Anfang April hat Christina Fritza die pflegerische Leitung der Kliniken Calw übernommen. Sie folgt damit auf die langjährige Pflegedirektorin Beate Ebel, die in den Ruhestand geht. Welche Aufgaben Fritza erwarten.
Auf Station 2C des Brüderkrankenhaus St. Josef Paderborn unterstützt erstmals ein Serviceroboter das Pflegeteam im Alltag. „Plato“ übernimmt Transportaufgaben und soll so für spürbare Entlastung sorgen.
Mit dem „Welcome Star“ würdigt das Saarländische Wirtschaftsministerium ein starkes Projekt: Das Universitätsklinikum des Saarlandes und das Klinikum Saarbrücken zeigen, wie gelungene Integration ausländischer Fachkräfte aussehen kann.
Um ältere Beschäftigte länger als Arbeitskräfte zu halten, haben zwei Drittel der Kliniken in Baden-Württemberg in den letzten Jahren spezielle Maßnahmen entwickelt. Noch mehr der befragten Häuser entwickelten explizite Angebote für Nachwuchskräfte.