Pflegefachkräfte haben während der Flutkatastrophe an der Ahr zunächst Sachen im Zentrallager sortiert, bevor ihre Kompetenzen zum Einsatz kamen. Das muss sich ändern, findet Susanne Scheck. kma hat mit ihr gesprochen.
Im Krieg und nach Unfällen in unzugänglichen Gebieten sind oft keine Ärzte zur Stelle. Forscher haben einen Roboter entwickelt, der bei bestimmten Verletzungen mit der Notfallbehandlung beginnt. Was die maschinellen Helfer zukünftig können sollen.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Die CSU will Krankenhäuser besser gegen Krisen absichern. Strom, Wasser, IT und medizinische Versorgung sollen auch im Katastrophenfall zuverlässig funktionieren – mit klaren Standards und gezielten Investitionen.
Er soll viermal im Jahr tagen und das System vorausschauend auf mögliche Krisen vorbereiten – der bayerische Expertenrat Gesundheitssicherheit. Ministerin Gerlach geht es um Folgen von Kriegen, Pandemien und Cyberangriffen – und um „neues Denken“.
Angesichts des Ukraine-Kriegs und der Corona-Pandemie soll sich auch das Gesundheitssystem besser auf Krisen einstellen. Die Kliniken der Stadt Köln wollen einen Umbau nutzen, um vorzusorgen – ein Krisenzentrum soll entstehen.
Für den Fall von Krieg oder Krisen haben Kliniken eine Mammutaufgabe. Dafür müssen zivile und militärische Akteure dringend besser kooperieren, war der Tenor einer Kritis-Fachtagung in Berlin. Aus Expertensicht gibt es sehr viel zu tun – aber kaum Zeit.
Für den militärischen Ernst- bzw. Bündnisfall sind deutsche Krankenhäuser schlecht gerüstet. Es ist höchste Zeit das zu ändern. Dabei kann Deutschland von den ukrainischen und israelischen Erfahrungen lernen. Ein Blick auf die Geschehnisse vor Ort.
Krieg in der Ukraine, chinesische Drohungen gegen Taiwan, Eskalation in Nahost – längst tobt global ein neuer Konflikt der Systeme. Deutschland muss sich mit Terror und Kriegsszenarien beschäftigen. Doch das Gesundheitswesen ist dafür nicht gerüstet.
2023 war in Deutschland das bisher wärmste Jahr seit Wetteraufzeichnungen. Deshalb fordert ein breites Bündnis aus Akteuren des Gesundheitswesens zum Hitzeaktionstag 2024 dazu auf, gesundheitsbezogenen Hitzeschutz endlich konsequent umzusetzen.
Gesundheitsminister Lauterbach plant das Gesundheitssystem mit Blick auf potenzielle militärische und pandemische Krisen zu reformieren. Hierfür sei es noch nicht optimal aufgestellt, wie in der Corona-Zeit deutlich wurde. Das soll sich ändern.
Wie sehr Krankenhäuser auf elektrische Energie angewiesen sind, macht sich spätestens bei einem Stromausfall bemerkbar. kma hat mit Horst Träger und Thomas Flügel von der FKT über technische und organisatorische Vorkehrungen gesprochen.