Anfang Februar startete der Neubau am Klinikum St. Georg in Leipzig. Der Clou ist eine Grünfläche auf dem Dach des sechsstöckigen Gebäudes, die Niederschlagswasser zur Kühlung im Sommer einsetzen soll. Auch die Fassade ist nachhaltig geplant.
Der Sanierungsplan für das defizitäre Krankenhaus Spremberg hat die letzte Hürde genommen: Nach der Zustimmung der Gläubiger steht der brandenburgischen Klinik innerhalb der nächsten zwei Jahre ein großer Umbau bevor.
Verdi und das Universitätsklinikum Dresden haben sich auf ein Tarifergebnis für das nicht-ärztliche Personal geeinigt. Die PPR 2.0 soll künftig für Entlastung sorgen, zum 1. Oktober 2023 steigen außerdem die Gehälter.
Um die medizinische Versorgung auch weiterhin nachhaltig fördern zu können, gibt es an der Asklepios Klinik Oberviechtach künftig eine Veränderung. Zum 1. April wird die IWG-Unternehmensgruppe die Trägerschaft übernehmen.
Corona, Wasserrohrbruch, Baukosten – das Universitätsklinikum Tübingen kämpft gleich mit mehreren Belastungen. Allein die Pandemie hat das Klinikum vergangenes Jahr 23 Millionen Euro gekostet. Für 2022 wird mit einem deutlichen Minus gerechnet.
Für die Zukunft der Krankenhäuser im oberbayerischen Weilheim und Schongau prüfen die Verantwortlichen nach dem unerwarteten Bürgerentscheid zwei Modelle. Bei Variante zwei fällt ein Haus weg.
Auch das Hegau-Bodensee-Klinikum Radolfzell steht vor dem Aus. Das Landratsamt Konstanz gab bekannt, den Standort aufgrund von Personalmangel und immensen Sanierungskosten zum 30. Juni 2023 zu schließen.
Es blieb bis zuletzt nervenaufreibend bei der Paracelsus-Klinik Reichenbach, doch jetzt ist die Lage klar: Nachdem zwei mögliche Investoren doch abgesprungen sind, muss das Klinikum seine Pforten zum 31. März schließen.
Im Sanierungsverfahren des Diako Krankenhauses Flensburg konnten Mitarbeitervertretung und Geschäftsleitung nun einen Sozialplan erwirken. Statt der ursprünglich angedachten 110 müssen nur noch 43 Mitarbeitende gehen.
Mit Blick auf die Gesundheitsversorgung in der Region wurden nun konkrete Maßnahmen zur Neustrukturierung der vier Standorte des InnKlinikums beschlossen. Jede Klinik soll ein eigenes, zukunftsfähiges Profil erhalten.
Einen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Kliniken in Rheinland-Pfalz leistet das Land mit 65 Millionen Euro. Bereits zum 1. März 2023 sollen die pauschalen Investitionsfördermittel ausgezahlt werden.
Das Aachener Luisenhospital will seinen Kunststoffmüll reduzieren und damit die CO2-Bilanz verbessern: In einem Pilotprojekt werden Medikamente jetzt in Mehrwegbechern gereicht.
Fast zwei Milliarden Euro erhalten 30 Krankenhäuser, die in Hamburg über die gesetzlichen Kassen abrechnen, in diesem Jahr für die Patientenversorgung. Damit steigt der Landesbasisfallwert um 4,3 Prozent.
Mithilfe eines Interessenbekundungsverfahrens sucht das finanziell angeschlagene Kreiskrankenhaus Saarburg nach einem Partner. In Kürze starten die ersten Gespräche mit den Interessenten.