Kurz- und mittelfristig steht für 69 Prozent der deutschen Krankenhäuser die Existenz infrage. Das ist das Ergebnis einer Blitzumfrage im Auftrag der DKG. Die Erwartungen an die anstehende Krankenhausreform sind gering.
Thüringen ist eines von wenigen Bundesländern mit Patientenfürsprechern an Krankenhäusern. Warum das Konzept der Vermittler schwierig umzusetzen ist, die Erfolgsbilanz aber dafür spricht.
Julia Disselborg kam nach Jülich, um eine Kollegin für wenige Wochen im Mutterschutz zu vertreten. Dann musste sie zwei Häuser in die Insolvenz führen, Mitarbeiter entlassen und eine Klinik schließen. Jetzt steckt sie mitten im Neustart – und erzählt über das Erlebte.
Der Arbeitsmarkt für Pflegekräfte ist nahezu leergefegt. Was können Einrichtungen tun, um Pflegekräfte anzulocken und zu halten? kma Online hat Carsten Eichhorn gefragt, er ist Pflegedirektor der Ameos Klinika Oberhausen.
Einen Silberstreifen am Horizont hätte der Sanierungsexperte seinen Klienten gewünscht. Herausgekommen ist beim Eckpunktepapier leider nur gut gemachte PR, die den Kliniken nichts bringt. Zu viele Fragen sind offen. Ein Kommentar von Christian Eckert.
Seit 2021 ist das Klinikum Osnabrück auf dem Weg ein Magnetkrankenhaus zu werden. Dr. Nadine Steckling-Muschack und Anja Pope berichten, wie sich das Klinikum in diesem Vorhaben schlägt und wofür sie nun Rockstars benötigen.
Eine Station, auf der alle nach ihren Talenten, Stärken und Interessen eingesetzt werden, die sich selbst organisiert – im Klinikum Aschaffenburg-Alzenau ist das jetzt Realität. Wie läuft das Projekt „Meine Station“ im Alltag? Und welche Ziele stehen dahinter?
Sie wechselte vom Schellen-Hersteller Norma in den Vorstand von Agaplesion – und dann erst einmal direkt in die Rolle der Patientin. Jetzt aber macht Constance von Struensee, wofür sie schon ihr gesamtes Berufsleben brennt: Personalarbeit – nach ihren eigenen Regeln.
Der neue „Krankenhaus Rating Report“ zeigt, elf Prozent der Krankenhäuser lagen 2021 im roten Bereich. Im Jahr 2030 könnten es fast 50 Prozent sein, die der Insolvenzgefahr ins Auge sehen. Was nun nötig ist, haben die Autoren um Prof. Boris Augurzky veranschaulicht.
Wir haben viel mehr davon, mehrere Häuser zu Außergewöhnlichem zu befähigen, sagt Vorstandschef Prof. Dr. Thomas Moesta vom Universitätsklinikum Halle. Hier spricht er über die Rolle der Unimedizin und die jüngste Regionalkonferenz der Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt.
Kein singuläres Projekt, sondern gleich eine ganze Strategie – damit hat sich das Unfallkrankenhaus Berlin beim cdgw-Zukunftspreis beworben und gewonnen. Wie die Klimaschutzpläne von ukb-Geschäftsführer Christian Dreißigacker überzeugt haben.
David-Ruben Thies will Denkanstöße geben und das Gesundheitswesen so schnell wie möglich erneuern. Wie der Geschäftsführer der Waldkliniken Eisenberg für mehr Mitarbeiterzufriedenheit sorgte und welche Pläne er für die Zukunft hat, erzählt er im Gespräch.
Das jetzt gegründete Kompetenzzentrum KliMeG soll Krankenhäuser dabei unterstützen, klimaneutral und -resilient zu werden. Die Macher bauen ein bundesweites Netzwerk auf und planen auch einen Treibhausgas-Rechner für Kliniken.
Die Krankenhausreform soll über mehr Spezialisierung in den Kliniken auch die Qualität verbessern. Eine brisante Frage lautet: Wie viele Standorte braucht es dann noch? Ein GKV-Modell schlägt vor auf über 400 Häuser zu verzichten.
Auf dem Hauptstadtkongress trifft sich das Who is Who der Gesundheitspolitik. Zusammen mit Tausenden Fachbesuchern nehmen die politischen Akteure die großen Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems ins Visier, wägen Ideen und Konzepte ab und ringen um die besten Lösungen.