Die Kliniken in Schleswig-Holstein stecken weiter tief in der Krise: Trotz Hilfen rutschen viele in die roten Zahlen. 2026 drohen neue Belastungen – die Krankenhausgesellschaft warnt vor Insolvenzen und fordert dringend Reformen.
Sascha Raddatz übernimmt die Geschäftsführung des Bvitg. Der frühere Bundestags-Mitarbeiter setzt auf stabile TI, praxisnahe Gesetze und engen Austausch zwischen Industrie und Politik.
Seit Januar hat Matthias Grill die Geschäftsführung der Vitrea Harzklinik Bad Suderode inne. Der erfahrene Gesundheitsmanager folgt auf Thomas Schröder, der an das Klinikum Cracau wechselte.
Das Klinikum Chemnitz und das Diakoniekrankenhaus haben sich geeinigt. Ab Februar arbeiten die Häuser künftig in einem Verbund zusammen. Dafür ziehen drei Abteilungen nach Chemnitz, während Hartmannsdorf sich auf die Orthopädie und Geriatrie spezialisiert.
Um Patientendaten nach europäischen Standards zu schützen, bauen die Sana Kliniken und StackIT eine souveräne Cloud-Infrastruktur auf. Gründe dafür sind die geopolitische Lage und neue regulatorische Vorgaben.
Die Telekom holt Digital-Health-Manager Uwe Heckert zurück ins Unternehmen und stärkt so ihre Healthcare-Sparte. Der erfahrene Branchenkenner übernimmt die neue Rolle des COO.
Im Zuge des Trägerwechsels gibt Diako-Geschäftsführer Dr. John Näthke sein Amt ab. Gleichzeitig bereiten sich bei den Maltesern Kerstin Ganskopf und Philipp zu Löwenstein darauf vor, künftig als Doppelspitze die Flensburger Kliniken zu führen.
2026 wird für die Kliniken zum Schicksalsjahr, warnt die DKG. Der Dachverband erwartet klare politische Entscheidungen, um einen Reformstau zu verhindern. Das sind die Forderungen der DKG an die Gesundheitspolitik.
Die langjährige Pflegedirektorin Andrea Schmidt-Rumposch bleibt dem Uniklinikum Essen bis mindestens Ende 2031 erhalten. Der Vertrag der Vorständin wurde verlängert.
Die offizielle Fusion der Krankenhäuser in Frankenberg und Korbach in Nordhessen ist so gut wie durch. In diesem Jahr sollen die Häuser miteinander verschmelzen. Es fehlte nur noch ein Name für die gemeinsame Zukunft.
Verstärkte regionale Eigenständigkeit bei der BBT-Gruppe: Neue Holdings in Trier und Koblenz-Saffig bündeln Kliniken, Teilhabe- und Seniorendienste für schnellere Entscheidungen und bessere Synergien. Die personellen Weichen sind ebenfalls gestellt.
Darmstadt und Agaplesion haben nach langen Gesprächen eine gemeinsame Gesundheits-Holding gegründet. Die Fusion eines kommunalen Klinikums und einem diakonischen Haus ist bisher bundesweit einzigartig.
Eine externe Untersuchung entlastet den Geschäftsführer Dr. Alexander Wilhelm des Landeskrankenhauses Andernach. Die anonymen Vorwürfe seien unbegründet, heißt es in dem Bericht, der dem Aufsichtsrat des Hauses vorliegt.
Drei weitere Kliniken schließen sich der Initiative „Fair ist gesund“ an. Gemeinsam fordern sie eine gerechte Klinikfinanzierung in Köln – auch für freigemeinnützige Träger. Bisher unterstützt die Stadt lediglich kommunale Häuser.
Dr. Maren Kentgens wird ab Mai CEO des Klinikums Wahrendorff. Die ehemalige COO der Oberberg Kliniken gilt als Expertin für psychiatrische Versorgung, Digitalisierung und innovative Versorgungsmodelle.