Krankenkassen und Klinikverbände kritisieren den Entwurf zum Krankenhausreformanpassungsgesetz scharf. Sie warnen vor einer Verwässerung der Reformziele durch Ausnahmeregelungen und fordern eine echte, fallunabhängige Finanzierung.
Das Bundeskabinett hat am 6. August das ehemalige Pflegekompetenzgesetz und das Pflegefachassistenzgesetz beschlossen. Zwei wichtige Gesetze für die Pflege, die diese stärken sollen – doch nicht alle zeigen sich zufrieden.
Beleghebammen in Niedersachsen rechnen mit Einbußen und mehreren Kreißsaal-Schließungen durch einen neuen Vergütungsvertrag. Sie fordern Unterstützung vom Gesundheitsminister – die CDU stellt sich hinter sie.
Masken gehörten in der Corona-Pandemie über lange Zeit zum Alltag. In Mecklenburg-Vorpormmern liegen noch viele davon im Lager, womöglich nicht mehr lange.
Brandenburg startet das Antragsverfahren für psychiatrische Fachbereiche im neuen Krankenhausplan. Krankenhäuser können bis 19. September Leistungen in Psychiatrie, Psychosomatik und Kinder- und Jugendpsychiatrie anmelden.
In Wittstock/Dosse soll die Klinik Ende nächsten Jahres schließen. Die Stadt soll aber weiter gut medizinisch versorgt werden – darauf dringen Landesregierung und Bürgermeister. Was können sie tun?
Die DKG begrüßt den Haushaltsentwurf der Bundesregierung: Vier Milliarden Euro für Kliniken, mehr Cybersicherheit und eine faire Finanzierung des Transformationsfonds – jetzt kommt es auf eine schnelle Umsetzung an.
Die gesetzlichen Krankenkassen kritisieren die Haushaltspläne der Bundesregierung. Statt echter Zuschüsse seien für 2025 und 2026 nur Darlehen vorgesehen. Das verschärfe laut Kassenvertretern den Druck auf Zusatzbeiträge und löse keines der strukturellen Finanzierungsprobleme.
Der Gesetzentwurf zur Krankenhausreformanpassungist in den letzten Zügen. Der Bund mache Zugeständnisse an die Länder und verbessere die Qualität an keiner Stelle, bilanziert Prof. Tom Bschor im kma-Interview. Die Liste seiner Bedenken ist lang.
Notaufnahmen sind überfüllt – oft, weil Patienten ohne echte Notfälle dort landen. Der Marburger Bund Niedersachsen fordert eine Reform mit verbindlicher Ersteinschätzung, besserer Steuerung und klaren Zuständigkeiten.
Die Krankenhausreform verändert auch das System der Abrechnungen von Klinikleistungen. Gesundheitsminister Clemens Hoch warnt vor weiteren Problemen, sollte sich die Einführung noch weiter verzögern.
Die bayerische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Fristenverlängerung für die Anträge von Leistungsgruppen. So könnten die Krankenhäuser besser planen und sich auf die Änderungen im „Krankenhausreformanpassungsgesetz“ einstellen.
Die Nachsteuerungen bei der Krankenhausreform nehmen konkrete Formen an. Der Entwurf für ein Anpassungsgesetz soll in den nächsten Tagen den Ländern und Verbänden vorgelegt werden. Aus Brandenburg kommt Kritik zur Zwei-Kilometer-Grenze zwischen Klinik-Kooperationen.
Im direkten Austausch: Gesundheitsministerin Warken besuchte das Uniklinikum Heidelberg. Dabei ging es über die Kinderonkologie zur Telemedizin bis hin zu einem speziellen Rettungsfahrzeug, in dem sogar Bluttransfusionen möglich sind.
Die Bundesländer können ab sofort Fördergelder aus dem Transformationsfonds über ein Online-Portal des Bundesamtes für Soziale Sicherung beantragen. Wo die Anträge gestellt werden müssen und welche Vorhaben förderfähig sind.