Erst soll die bundesweite Leistungsgruppenverordnung vorliegen, dann will Schleswig-Holstein konkrete Schritte zur Antragsstellung für die Krankenhäuser einleiten. Die Software für den Prozess steht bereit.
Die gesetzlichen Krankenversicherungen stecken in einer akuten finanziellen Notlage. An die neue Gesundheitsministerin Nina Warken werden nun Forderungen gestellt: Es brauche sofortige Lösungen. Andernfalls drohe eine Explosion der Zusatzbeiträge.
Die neue Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat gestern im Bundestag ihre Agenda vorgestellt. Sie will sich mit allen Akteuren austauschen und setzt auf Dialog. An den generellen Zielen des KHVVG will sie festhalten, aber nachjustieren.
Hessens Gesundheitsministerin Diana Stolz fordert eine Verbesserung der Frauengesundheit. Symptome und Erkrankungen würden oft nicht ernst genommen, argumentiert sie. CDU und SPD brachten einen Antrag dazu ins Landesparlament ein.
Mecklenburg-Vorpommerns Kliniken sollen zukünftig Investitionspauschalen zur eigenverantwortlichen Nutzung erhalten. Gesundheitsministerin Drese spricht von Bürokratieabbau und mehr Planbarkeit. Die Opposition fordert ausreichende Finanzierung.
Die Moderniesierung der Kliniken in Niedersachsen droht zu scheitern, wenn das Land nicht mehr Geld zuschießt. Die Kliniken beklagen 3,1 Milliarden Euro Investitionsstau.
Die Kosten für die Gesundheitsversorgung steigen und steigen. Nun springt der Bund mit einer Millionenspritze ein, um die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds kurzfristig aufzufüllen.
In 15 Monaten als Gesundheitsministerin hat Diana Stolz in Hessen einiges bewegt. Sie will die Versorgungsebenen vernetzen und sucht partnerschaftliche Lösungen. Im Interview erklärt sie ihr „Gesundheitsnetz“, und was sie von der Regierung erwartet.
Die neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will im Dialog die dringlichen Themen wie Pflege, GKV-Finanzen und Versorgung angehen. Prof. Karl Lauterbach warb bei der Amtsübergabe noch einmal für seine Krankenhausreform.
Der Koalitionsvertrag lässt auf einen Richtungswechsel hoffen – auch dank Primärarztsystem. Doch wie steht es um die Finanzierung des Gesundheitssystems? Und wie wird sich Nina Warken in ihrem neuen Amt machen? Ein Gastkommentar von Philipp Köbe.
Die neue Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird für ihre pragmatische, lösungsorientierte Art geschätzt. Unterstützt von zwei Staatssekretären, könnte sie neue Impulse in der Gesundheitspolitik setzen. kma hat sich in ihrem Wahlkreis umgehört.
Die Nominierung von Nina Warken als Bundesgesundheitsministerin löst positive Reaktionen aus. Die 45-jährige Juristin dürfte mit vielen Vorschusslorbeeren starten. Aber die Erwartungen sind auch hoch – gerade mit Blick auf einen neuen Stil.
Überraschung im Bundesgesundheitsministerium: Die Nachfolgerin von Karl Lauterbach heißt Nina Warken. Die 45-Jährige ist CDU-Generalsekretärin in Baden-Württemberg, kommt aus der Innenpolitik – und ist Hobby-Tennisspielerin.
Last but not least wenden wir unseren Blick bezüglich des Umsetzungsstandes des KHVVG in den Westen. In Nordrhein-Westfalen ist der neue Krankenhausplan seit 1. April scharf geschaltet. Auch in Niedersachsen ist man schon recht weit.
Eine Einzelfördermaßnahme zu beantragen und zu prüfen, dauert oft Jahre. Mecklenburg-Vorpommern verspricht Krankenhäusern jetzt einen „Riesen-Befreiungsschlag für Bürokratieabbau“. Sie können Landesmittel künftig freier einsetzen.