Die Krankenhausreform und ihre Anpassungen werden weiter verhandelt – eine Entscheidung im Kabinett fällt heute nicht. Der Gesetzentwurf soll später eingebracht werden.
Beim Krankenhausgipfel in Berlin pocht die DKG weiterhin auf eine Reformkorrektur: Vorhaltefinanzierung aussetzen, Bürokratie abbauen und Hybrid-DRGs überarbeiten – nur so ließen sich die Kliniken zukunftsfähig gestalten.
Der Gesundheitshaushalt für das laufende Jahr bleibt fast beim geplanten Budget: In der Bereinigungssitzung wurden Erhöhungen für Digitalisierung und IT beschlossen. Etwas weniger Mittel sind für Pilotprojekte im Bereich Versorgung und Pflege vorgesehen.
Die geplanten Nachbesserungen an der Krankenhausreform stoßen auf Kritik – doch das Gesundheitsministerium hält dagegen: Die Reform werde praxistauglich gemacht, ohne das Ziel von mehr Qualität und Effizienz aus den Augen zu verlieren.
Lauterbachs Bundes-Klinik-Atlas wird in Frage gestellt: Das Projekt steht vor dem Aus – zu teuer, zu wenig genutzt und inhaltlich umstritten. Die DKG bietet eine bekanntere Alternative an.
Zweieinhalb Jahre nach dem Ende der Corona-Maßnahmen startet der Bundestag die Aufarbeitung der Pandemie. Eine Enquete-Kommission soll bis 2027 klären, was gut lief, was schiefging und wie künftige Krisen besser bewältigt werden können.
Trotz Milliardenüberschuss bleibt die GKV finanziell unter Druck. Durch die steigenden Ausgaben und knappen Rücklagen rechnen viele schon jetzt mit einer Beitragserhöhung für 2026. Reformen und Entlastungen sind angekündigt – doch die Lösungen lassen auf sich warten.
Geldnot, Personalmangel, unzureichende Krisenvorsorge: Kliniken in Baden-Württemberg stehen unter massivem Druck. Die politisch gewollten Reformen müssten finanziell auch unterfüttert werden, fordert der BWKG-Chef Heiner Scheffold.
Berlin droht Millionen aus dem Transformationsfonds zu verlieren. Ohne ausreichende Landesmittel steht die Krankenhausreform auf der Kippe – mit gravierenden Folgen für die Versorgung. Nun schlägt ein Bündnis Alarm.
Drei Stunden täglich verliert Klinikpersonal durch Bürokratie, kritisiert die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft. Zumindest an einem Punkt könnte der Bund laut Gesundheitsminister Philippi schnell helfen.
Der Bundesverband Geriatrie warnt vor drastischen Versorgungslücken durch die Krankenhausreform. Geschäftsführer Dirk van den Heuvel fordert die Berücksichtigung der akutgeriatrische Medizin im aktuellen Entwurf des Anpassungsgesetzes.
Die Bundesregierung hat eine schnelle Reform der Notfallversorgung zugesagt. Gesundheitsministerin Warken will dabei auf Vorgängerpläne zurückgreifen. Während Ergebnisse auf sich warten lassen, zeigen Pilotprojekte bereits Entlastungseffekte.
Nach der Anhörung zum Haushaltsbegleitgesetz warnt der BKK Dachverband davor, dass die knapp 30 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen bestehende Klinikstrukturen eher zementieren könnten, statt echte Reformen zu fördern.
Die DKG appelliert an die Regierung, die Reform der Notfallversorgung dringend anzugehen. Integrierte Notfallzentren und digitale Leitstellen sollen Kliniken entlasten und Patienten besser lotsen. Jetzt ist die Politik gefordert.
Im Vorfeld der Verbändeanhörung appellieren die Krankenkassen eindringlich: Die geplanten Ausnahmeregelungen für Bundesländer könnten die Krankenhausreform massiv verwässern – und die angestrebten bundesweiten Qualitätsstandards gefährden.