Niedersachsens Gesundheitsminister Philippi sieht die Einordnung der Leistungsgruppen in der entscheidenden Phase. In Hannover betonte er die Bedeutung einer flexiblen Umsetzung der Reform und eines konstruktiven Dialogs mit privaten Klinikträgern.
Brandenburg setzt sich für eine bessere Vernetzung von ambulanter und stationärer Versorgung ein und wird Mitantragsteller einer Bundesratsinitiative. Mecklenburg-Vorpommern will den Antrag demnächst in die Länderkammer einbringen.
Die gesetzliche Krankenversicherung steuert auf ein Milliardenloch zu. Ohne tiefgreifende Reformen drohen laut Deloitte bis 2050 Defizite von bis zu 300 Milliarden Euro – trotz geplanter Sparmaßnahmen der Bundesregierung.
Das BMG strukturiert sich neu: Mit schlankeren Einheiten, gebündelten Ressourcen und mehr Frauen in Führungspositionen startet das Ministerium ab November in eine modernisierte Organisationsform.
Trotz großer Versprechen bleibt die Anpassung der Krankenhausreform hinter den Erwartungen zurück. Verbände und Kassen kritisieren fehlende Qualitätskriterien. Sie fordern weiterhin Nachbesserungen.
Mecklenburg-Vorpommern reformiert sein Krankenhausgesetz: Mehr Patientenrechte, feste Qualitätsbeauftragte und pauschale Investitionen sollen Kliniken stärken. Zustimmung von SPD, Linke und Grünen – Kritik von Opposition und Klinikverband.
Das Warten hat ein Ende: Das Bundeskabinett hat das KHAG beschlossen. Während Gesundheitsministerin Warken von Fortschritt spricht, kritisieren Krankenkassen und Klinikverbände vor allem die eingeschränkten Länderkompetenzen.
Wer verteilt massenhaft Verletzte auf welche Kliniken? Was tun bei der nächsten Pandemie oder einer Flutkatastrophe? Krankenhäuser sollen besser für Katastrophen und Kriegsfall vorbereitet werden. Baden-Württemberg hat dazu ein Handbuch veröffentlicht.
Die Krankenhausreform soll weiterentwickelt werden, nicht verwässert – darauf pocht die SPD. Streitpunkte waren die Bezahlung nach Leistungsgruppen sowie der Transformationsfonds. Heute soll der Entwurf durch das Kabinett gehen.
Das Verschieben ist offensichtlich vorbei: Am 8. Oktober soll das Bundeskabinett den KHAG-Entwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken beschließen. Ein Kompromiss zwischen Union und SPD war lange heftig umstritten.
Die Versorgungslage von Menschen mit entzündlich-rheumatischen Krankheiten soll in Rheinland-Pfalz verbessert werden. Das Land hat dazu einen Aktionsplan ins Leben gerufen. Was die Inhalte sind.
Gesundheitsministerin Warken will mehr Tempo bei der Berufsanerkennung: Ausländische Ärztinnen und Ärzte sollen künftig schneller in Deutschland arbeiten können. Neue Gesetzespläne setzen auf digitale Verfahren.
Defizit, Reformdruck und ein ehrgeiziger Zeitplan: Die neue Finanzkommission Gesundheit soll die GKV bis 2027 stabilisieren, ohne höhere Beiträge einzufordern. Bundesministerin Nina Warken setzt dabei auf unabhängige Expertise.
Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin warnt vor Einschränkungen der Länderrechte bei der Krankenhausreform. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Klinik welche Leistung anbietet.
Die Pläne für die sektorenübergreifende Versorgung stoßen auf Kritik. Mehrere Klinik-Träger und die AOK wünschen sich flexiblere Vorgaben zu Leistungen und regionale Lösungen. Auch die Finanzierung müsse gesichert sein.