In der Diskussion um Bürgerbegehren in Bayern zeichnet sich ein Kompromiss ab, mit dem viele Beteiligte leben können – aber möglicherweise nicht alle. Kommt es zum Koalitionskrach?
Während Investoren mit medizinischen Versorgungszentren Profit machen, will die Linke in Thüringen ein Gegengewicht schaffen: kommunale MVZ im Stil einer „Poliklinik 2.0“. Die Fraktion fordert mehr öffentliche Gesundheitszentren – finanziert mit Bundesmitteln.
Was tun bei Angriff oder Infrastruktur-Ausfall? Ein neuer Rahmenplan zeigt, wie Kliniken in Berlin auf Krieg, Krisen und Katastrophen vorbereitet werden sollen. Nach zwei Jahren Arbeit wurde er nun vorgestellt.
Krankenhausreform unter der Lupe: Beim Besuch von Gesundheitsministerin Warken im Klinikum Braunschweig zeigt sich, wie starre Vorgaben funktionierende Versorgungsmodelle gefährden könnten – und warum Ausnahmen nötig sind.
Was die Bundesregierung an finanziellen Mitteln für die Erforschung der Krankheit ME/CFS vorsieht, sei völlig inakzeptabel. Das sagt der ehemalige Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und spricht von „Staatsversagen“.
Brandenburg erhält aus dem Milliardenpaket für Infrastruktur rund drei Milliarden Euro. Noch ist offen, wo das Geld hinfließt. Das Gesundheitsministerium sieht großen Bedarf bei fünf Themen.
Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt gegen medizinisches Personal, sollen die Täter künftig härter bestraft werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf plant die Regierung für den Herbst. DKG-Chef Dr. Gerald Gaß sieht darin ein wichtiges Signal.
Immer mehr Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen müssen sich mit den zugewiesenen Versorgungsaufträgen abfinden. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat weitere Beschwerden gegen den neuen Krankenhausplan abgewiesen.
Bayern investiert 466 Millionen Euro in neun neue Krankenhausbauprojekte. Gesundheitsministerin Gerlach und Finanzminister Füracker betonen die Dringlichkeit und Bedeutung der Maßnahmen.
Der Bund stellt Soforthilfen für Kliniken ab Herbst in Aussicht. Doch vielen Häusern fehlt die Zeit. In Thüringen springt nun das Land ein. Aber nicht jedes Krankenhaus wird zu retten sein, so Finanzministerin Katja Wolf.
Länder und DKG fordern Änderungen am KHVVG. Laut Ministerin Warken soll es „alltagstauglicher“ werden und sie zeigt sich in einigen Punkten kompromissbereit– jedoch nicht in allen.
Die SPD warnt vor Verwässerung der Krankenhausreform. „Wer diesen Kurs aufweichen will, stellt sich gegen die Patientinnen und Patienten“, mahnt Christos Pantazis. Bund und Länder treffen sich heute zum Gespräch in Berlin.
Die DKI-Frühjahrsumfrage zeigt: Die Krankenhausreform stellt einen zusätzlichen Bürokratieaufwand für die Kliniken dar. DKI und DKG befürchten, dass tausende Stellen zusätzlich besetzt werden müssen – mit Mehrkosten von etwa 435 Millionen Euro jährlich.
Weil Krankenkassen in einigen Kreisen für Fahrten von Rettungswagen nur Festbeträge zahlten, gab es Streit über die Finanzierung. Märkisch-Oderland verschickte Bescheide. Nun gibt es eine Einigung.
2024 könnte das schlechteste Jahr für die deutschen Kliniken werden. Der neue Krankenhaus Rating Report 2025 zeigt: Die finanzielle Lage ist sehr dramatisch, Rücklagen sind kaum vorhanden – doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung.