Deutschlands Kliniken fordern von der neuen Bundesregierung die Versäumnisse der vergangenen Jahre rasch aufzuholen. Ein 100-Tage-Sofortprogramm soll unter anderem einen Inflationsausgleich und eine neue Finanzierungsstruktur bringen.
Zum Ende ihrer Arbeit legt die Regierungskommission zwei Abschlussberichte vor. Neben Kritik gibt es auch Empfehlungen zu Investitionen, Strukturveränderungen und besserer Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.
Die Krankenhausreform soll die deutsche Kliniklandschaft zukunftsfähig machen. Während einige Länder schon mit der Umsetzung begonnen haben, hinken andere hinterher. kma blickt auf den aktuellen Stand in den Bundesländern. Los geht es mit dem Süden.
Ein immer wieder verzögerter Grouper, die fehlende Leistungsgruppenverordnung – Schleswig-Holstein sieht keine Chance für die gesetzten Fristen der Krankenhausreform. Es gibt zwei Forderungen und einen neuen Zeitplan.
Die Kosten für die Gesundheitsversorgung steigen und steigen. Das schlägt hart auf die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen durch. Deren Milliarden-Minus hat sich von 2023 auf 2024 mehr als verdreifacht.
Beim politischen Aschermittwoch steht in der Regel ein harter Schlagabtausch an. Gesundheitsminister Lauterbach wirft Ministerpräsident Söder „Pommespopulismus“ vor – schlägt bei der SPD aber auch versöhnliche Töne an.
Union und SPD haben sich bei Sondierungen auf ein Sondervermögen für Infrastruktur geeinigt. Es geht um viel Geld. Was das bedeutet und wie Krankenhäuser davon profitieren könnten.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Klaus Holetschek und Daniel Peters warnen vor den Folgen einer zentralisierten Krankenhausstruktur. Sie fordern mehr Geld für Kliniken, weniger Bürokratie und bessere Anreize für Fachärzte im ländlichen Raum.
Die meisten Brandenburger Krankenhäuser stecken in den roten Zahlen. Gesundheitsministerin Müller sieht in der Krankenhausreform eine Chance für zukunftsorientierte Versorgung. Von der Opposition erntet sie Kritik.
Wie geht es nach der Bundestagswahl 2025 in der Gesundheitspolitik weiter? Am Tag nach der Abstimmung sind zahlreiche Forderungen an die künftige Bundesregierung zu hören. Ein Wunsch eint alle: „Bitte kein Weiter-so.“
Übung macht den Meister, das gilt auch in der Medizin. Daher gibt es Mindestmengen für Operationen. Was bedeutet das für die Kliniklandschaft in Hessen und vor allem: Was bringt das den Patienten?
Die im Bund beschlossene Krankenhausreform verursacht auch im Saarland Kontroversen. Während die Opposition schwarz sieht für die Kliniken im Land, sieht die Regierung eine gezielte Verunsicherungskampagne. Welche Kritik und Forderungen im Raum stehen.
Ministerium für Gesundheit und Soziales Brandenburg
Im kma Interview spricht Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller über die anstehenden Reformen in der Kliniklandschaft als auch ihre Pläne und Visionen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung. Was es für sie bedeutet, stambulant zu denken.
Während die politische Debatte von Migration und Polarisierung dominiert wird, bleibt die Gesundheitspolitik auf der Strecke. Warum sprechen Politik und Medien nicht über die wachsenden Probleme im Gesundheitssystem – und was bedeutet das für uns alle?
Das Land Rheinland-Pfalz stellt 2025 erneut 145,5 Millionen Euro für Krankenhäuser bereit. Trotz hoher Baukosten bleiben die Mittel unverändert im Vergleich zum Vorjahr. Ein „Stillstand in der Förderung“ laut der rheinland-pfälzischen Krankenhausgesellschaft.