Bayern investiert 466 Millionen Euro in neun neue Krankenhausbauprojekte. Gesundheitsministerin Gerlach und Finanzminister Füracker betonen die Dringlichkeit und Bedeutung der Maßnahmen.
Der Bund stellt Soforthilfen für Kliniken ab Herbst in Aussicht. Doch vielen Häusern fehlt die Zeit. In Thüringen springt nun das Land ein. Aber nicht jedes Krankenhaus wird zu retten sein, so Finanzministerin Katja Wolf.
Länder und DKG fordern Änderungen am KHVVG. Laut Ministerin Warken soll es „alltagstauglicher“ werden und sie zeigt sich in einigen Punkten kompromissbereit– jedoch nicht in allen.
Die SPD warnt vor Verwässerung der Krankenhausreform. „Wer diesen Kurs aufweichen will, stellt sich gegen die Patientinnen und Patienten“, mahnt Christos Pantazis. Bund und Länder treffen sich heute zum Gespräch in Berlin.
Die DKI-Frühjahrsumfrage zeigt: Die Krankenhausreform stellt einen zusätzlichen Bürokratieaufwand für die Kliniken dar. DKI und DKG befürchten, dass tausende Stellen zusätzlich besetzt werden müssen – mit Mehrkosten von etwa 435 Millionen Euro jährlich.
Weil Krankenkassen in einigen Kreisen für Fahrten von Rettungswagen nur Festbeträge zahlten, gab es Streit über die Finanzierung. Märkisch-Oderland verschickte Bescheide. Nun gibt es eine Einigung.
2024 könnte das schlechteste Jahr für die deutschen Kliniken werden. Der neue Krankenhaus Rating Report 2025 zeigt: Die finanzielle Lage ist sehr dramatisch, Rücklagen sind kaum vorhanden – doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung.
Am Eröffnungstag des diesjährigen Hauptstadtkongresses in Berlin sprach sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken für eine schnelle Umsetzung der Gesundheitsreformen aus. Warken kündigte ebenfalls an, die Branche bei den anstehenden Vorhaben deutlich mehr einbeziehen zu wollen.
Mehrere Darlehen aus dem Bundeshaushalt sollen die Sozialversicherungen stabilisieren. Das BMG betont zudem eine Entlastung für die Krankenhäuser. Aber Ministerin Nina Warken setzt noch auf Nachbesserungen – und viele sind enttäuscht.
Margaretha Sudhof hat ermittelt, wie die Maskenbeschaffung unter Ex-Minister Jens Spahn ablief. Ihren Untersuchungsbericht hielt die Regierung lange geheim. Nun ist er öffentlich – und er enthält klare Vorwürfe.
Vier Milliarden Euro im Minus: Niedersachsens Kommunen schlagen Alarm, was unter anderem die Finanzierung von Krankenhäusern angeht – und kritisieren Bund und Land für gebrochene Finanzierungsversprechen.
Die Notfallrettung in Deutschland ist mangelhaft, sagt die Björn Steiger Stiftung – und hat eine Verfassungsbeschwerde gegen den Bund und Baden-Württemberg eingereicht. Das südwestliche Bundesland zeigt unterdessen, wie Qualitätsmanagement im Rettungsdienst funktionieren kann.
Der bislang unveröffentlichte Untersuchungsbericht zur Beschaffung von Corona-Schutzmasken bleibt weiterhin Verschlusssache. Wer Ende Juni dennoch Teile des Dokuments lesen darf und was Jens Spahn dazu sagt.
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Die CSU will Krankenhäuser besser gegen Krisen absichern. Strom, Wasser, IT und medizinische Versorgung sollen auch im Katastrophenfall zuverlässig funktionieren – mit klaren Standards und gezielten Investitionen.
Ein neues Gutachten zur Krankenhauslandschaft in Niedersachsen liefert Empfehlungen für die künftige Planung. Besonders im Fokus: Ambulantisierung, regionale Versorgung und die Konzentration medizinischer Leistungen.