Auch in Baden-Württemberg steht das Krankenhausbauprogramm: Für Vorhaben an 20 Kliniken sind 248 Millionen Euro vorgesehen – zum Beispiel im Ortenau Klinikum. Das größte Einzelprojekt ist das Zentralspital Albbruck.
Seit 2017 schwelt der Gedanke im Kreistag, jetzt ist der Beschluss gefasst: Der Zollernalbkreis wird bis 2030 ein Zentralklinikum erbauen, das die Standorte Balingen und Albstadt ersetzen wird. Eine Entscheidung, mit der nicht alle zufrieden sind.
Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
Weil die Finanzierung von drei einzelnen Krankenhäusern im Landkreis Diepholz sich nicht rechnet und Personal fehlt, wird zusammengelegt. Die ersten 100 Millionen Euro an Bauförderung für das neue Zentralklinikum stehen jetzt bereit.
Das Land Rheinland-Pfalz hat dem SHG Klinikum Idar-Oberstein 108,5 Millionen Euro für seinen Ergänzungsneubau zugesagt. 90 Prozent der erwarteten Kosten sind damit abgedeckt. Die Fertigstellung soll 2040 erfolgen.
Die von der Inflation getriebenen Baukosten machen den Kliniken zu schaffen. Den Berliner Krankenhäusern zahlt die Senatsverwaltung daher jetzt eine Millionen-Finanzspritze zur Kompensation aus.
Satte 43 Millionen Euro an Fördermitteln wurden in Bayern nicht genutzt. Das Geld fließt jetzt zu den Kliniken. Eine spürbare Verbesserung für die Baufinanzierung der Krankenhäuser, wie Gesundheitsministerin Judith Gerlach argumentiert.
Für ihren Standort Schorndorf wollen die Rems-Murr-Kliniken einen neuen Funktionsbau errichten. Das Land Baden-Württemberg unterstützt dabei mit 73 Millionen Euro. Gut angelegtes Geld, wie Gesundheitsminister Manne Lucha findet.
Sana will in Punkto E-Mobilität nachrüsten: Bis Ende 2024 sollen an 40 von 44 Krankenhausstandorten Ultra-Schnelladesäulen für die E-Autos von Mitarbeitenden und Patienten verfügbar sein. Wie das auch die Stromkosten der Kliniken senken könnte.
Der defizitäre Gesundheitsverbund Landkreis Konstanz (GLKN) muss sich verkleinern. Von den vier Standorten am Bodensee sollen künftig nur zwei verbleiben. Ein Vorschlag, mit dem nicht alle einverstanden sind.
In Vorpommern gibt es hohen Bedarf an Herzkatheter-Behandlungen – deshalb wird am Helios Hanseklinikum Stralsund ein zweites Herzkatheterlabor gebaut. Zur Überbrückung haben die Ärzte nun einen vollausgestatteten Container erhalten.
Für die GFO steht seit 2019 fest, dass sie die Standorte Troisdorf und Sieglar zusammenlegen will. Ein schleppender Prozess, der vor allem durch fehlende Förderzusagen aufgehalten wird. Wie das Planungsverfahren jetzt aussieht.
Das zum Klinikkonzern Sana gehörende Herzzentrum Dresden bekommt einen Neubau. Der Freistaat Sachsen stellt dafür 150 Millionen Euro bereit. Und Sana selbst investiere ebenfalls im dreistelligen Millionenbereich, betont der Vorstandschef.
Die Mühlenkreiskliniken haben einen Leiter für das Projekt Neubauten verpflichtet. Lars Matthiesen hat bereits einige große Neubau-Projekte gemanagt. Er geht vom Klinikum Bielefeld nach Minden.
Das Klinikum Stuttgart erhält den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Es ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Die Verantwortlichen haben vielfältige Maßnahmen ergriffen.
Das Ortenau Klinikum wird auch in Lahr neu bauen. Ein Ersatzneubau ist vom Tisch. Damit verfolgt der kommunale Verbund jetzt drei Großprojekte. Die neueste Investition liegt bei rund 283 Millionen Euro.