Auch Thüringens Kliniken stehen unter finanziellem Druck. Während die CDU der Landesregierung vorwirft, die Kliniken zu vernachlässigen, schreitet Gesundheitsministerin Werner ein – bestimmte Kosten dürfe das Land gar nicht finanzieren.
Die Marien Gesellschaft Siegen wird rückwirkend zum 1. Januar 2024 Teil der GFO. Der franziskanische Verbund wird Mehrheitsgesellschafter und betreibt damit künftig rund 120 Einrichtungen.
Der Gesundheitssektor braucht ein Update – da ist sich Matthias Mieves sicher. Zusammen mit Dr. Tobias Krick schlüsselt er auf, warum die Umsetzung neuer Gesetze trotzdem viel Zeit braucht und bei welchen Vorhaben das Ganze nach hinten losging.
Der Münchner Stadtrat hat für das medizinische Konzept „MüK 20++“ gestimmt. Die München Klinik (MüK) darf nun in die Umsetzung des zukunftsorientierten Konzepts gehen, das sich am tatsächlichen Behandlungsbedarf orientiert.
Der Sozialverband VdK kritisiert die Gesundheitspolitik der bayerischen Staatsregierung. Sie gefährde Bayerns Krankenhausversorgung, sogar ein Populismus-Vorwurf steht im Raum. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach weist alle Kritik zurück.
22 000 Unterschriften waren zusammengekommen, doch die Volksinitiative zur Rettung von Krankenhäusern in Brandenburg wurde trotzdem vom Landtag abgelehnt. Nun kündigten die Freien Wähler eine Klage an. Wie es zur Entscheidung gekommen ist.
Die Notfallversorgung wird reformiert, das hat das Bundeskabinett heute entschieden. Künftig soll es u.a. „Akutleitstellen“ und Integrierte Notfallzentren an Krankenhäusern geben, um eine stärke Entlastung der oft überfüllten Notaufnahmen zu erreichen.
Die Krankenhausreform könnte noch zur Zufriedenheit der Kliniken ausgehen, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG). Dafür müssten drei Punkte umgesetzt werden. Welche Maßnahmen der 3-Punkte-Plan vorsieht.
Die Roland Berger Krankenhausstudie 2024 zeichnet ein düsteres Bild: Die finanzielle Not der Kliniken verschärft sich, mehr als die Hälfte der Häuser sehen ihre Liquidität gefährdet. Etwa ein Viertel schätzt sich selbst als insolvenzbedroht ein.
Das KHVVG wurde Ende Juni im Bundestag in der ersten Lesung 90 Minuten lang heiß diskutiert. Während Gesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach die Ziele unterstrich, gab es von der Opposition Schelte.
Klinik-Leitungen hierzulande sehen sich angesichts unsicherer Zukunftsaussichten zunehmend unter Druck. Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) fordert auf seiner Jahrestagung: Lösungen müssen her und zwar so rasch wie möglich.
Die Pflegeversicherung erwartet für 2024 und 2025 rote Zahlen. Grund genug für Bundesgesundheitsminister Lauterbach eine weitere Pflegereform anzustreben. Ein Konzept solle es schon nach der Sommerpause geben.
Das Harzklinikum und der Landkreis Harz wollen die stationäre Behandlung in einem Krankenhaus bei Blankenburg bündeln. Damit prescht der Harz bei der Krankenhausreform voran. Noch ist unklar, ob das Land die Pläne unterstützt.
Auch für das Jahr 2023 ist es der Universitätsmedizin Rostock gelungen, ein positives Jahresergebnis zu schaffen. Allerdings erneut nur durch Sondereffekte. Der Überschuss in der Krankenversorgung beträgt 8,7 Millionen Euro.
Er klang vielversprechend: Mit dem Klinik-Atlas sollten Patienten die Behandlungsangebote von Deutschlands Krankenhäusern nach verschiedenen Kriterien vergleichen können. Seit das Tool Anfang Mai an den Start ging, reißt die Kritik nicht ab — das BMG hält weiterhin daran fest.