Bayern reagiert auf die Krankenhausreform: Ein Sieben-Punkte-Plan soll Kliniken bei notwendigen Umstrukturierungen helfen und stabile medizinische Versorgung gewährleisten. Nun gab Judith Gerlach auch eine Regierungserklärung im Landtag ab.
Der Deutsche Landkreistag fordert die Länder erneut auf, den KHVVG-Entwurf Ende November im Bundesrat zu blockieren. Er forciert den Anruf des Vermittlungsausschusses wegen der ungelösten Kritikpunkte.
Der Thüringer Krankenhausplan wurde im Sommer beschlossen. Klare Festlegungen gibt es jedoch noch nicht. Die Landesärztekammer mahnt daher nun beim Land an, diese zeitnah zu treffen. Der Druck bei vielen Kliniken sei zu hoch.
Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach rechnet damit, dass in zehn Jahren ein paar hundert weniger Krankenhäuser existieren. Insbesondere in den Großstädten Westdeutschlands sei der medizinische Bedarf nicht vorhanden.
Der Bundesrat hat die Krankenhausreform beschlossen – der Widerstand geht weiter. NRW-Gesundheitsminister Laumann versucht, auch die SPD-geführten Länder vom Vermittlungsausschuss zu überzeugen. Bekommt er die Mehrheit?
Trotz massiver Kritik hat der Bundestag heute die Krankenhausreform beschlossen. Der Gesetzentwurf muss Ende November noch durch den Bundesrat. Er ist dort zwar nicht zustimmungsbedürftig, kann aber im Vermittlungsausschuss aufgehalten werden.
Das Milliardenprojekt soll die derzeitige Krankenhausreform finanzieren und je zur Hälfte von den Ländern und vom Bund getragen werden. Dass dabei auf Beiträge der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zugegriffen werden soll, ruft Kritik hervor.
Kernstück der im Juli beschlossenen Notfallreform sind die Akutleitstellen sowie die Integrierten Notfallzentren an Kliniken. Ein weiteres ambitioniertes Lauterbachsches Gesetz, das nicht unumstritten ist und gestern im Bundestag in der ersten Lesung debattiert wurde.
Die Ampel-Fraktionen haben sich gestern auf über 50 Änderungsanträge zum KHVVG geeinigt. Große Modifikationen des Entwurfs soll es nicht mehr geben. Prof. Karl Lauterbach blickt zuversichtlich auf die Verabschiedung im Bundestag Ende nächster Woche.
Weil grundlegende Fragen zwischen Bund und Ländern strittig seien, fordern die Kliniken im Südwesten den Stopp der Krankenhausreform. Der BWKG-Chef hat einen Brief an Bundestagsabgeordnete geschickt. Klare Botschaft: Bitte nicht zustimmen!
Ambulantisierung ja, aber wie? Prof. Christian Wallwiener und Markus Stobbe von WMC Healthcare klären im Gespräch, wo Potenziale liegen und wie sie ausgeschöpft werden können. Und welche Rolle dabei die MVZ spielen.
Die Sommerumfrage zum DKI-Krankenhaus-Index zeigt: Nur noch elf Prozent der Allgemeinkrankenhäuser bewerten ihre wirtschaftliche Situation als gut. Von der Reform versprechen sich die meisten keine Verbesserung.
Gestern befasste sich der Gesundheitsausschuss mit der Krankenhausreform. Intensiv wurde vor allem die Vorhaltefinanzierung diskutiert, zu der die Abgeordneten viele Fragen hatten. Auch welche Leistungsgruppen es braucht, stand zur Debatte.
Seit 2022 wuchs der Verlustberg der NRW-Kliniken auf 2,6 Milliarden Euro. Jeden Tag fehlen weitere drei Millionen Euro, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Die KGNW wirft der Bundesregierung „bewusstes Nichtstun“ vor.