Wie wirkt sich die Vorhaltefinanzierung auf die Versorgungsqualität im Gesundheitswesen aus? Dr. Moritz Ulrich und Dr. Marc Anschlag von Forvis Mazars bewerten die Pläne von Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach und zeigen sich skeptisch.
Dass einzelne Träger durch die Krankenhausreform ganz aus der Kliniklandschaft verschwinden werden, glaubte zwar keiner auf dem Gesundheitswirtschaftskongress 2024. Jedoch steht es um defizitäre Häuser, die sich nicht im Verbund organisieren, schlecht.
Die Gegenäußerung der Bundesregierung zur KHVVG-Stellungnahme des Bundesrates trifft auf Unverständnis der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Was sie bemängelt und Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach vorwirft.
Weil sie im neuen Krankenhausplan keine Rolle mehr spielt, schließt die Berglandklinik Lüdenscheid Ende des Monats. Die Fachklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe erfüllt die Anforderungen nicht. Das Ministerium sieht die Versorgung gesichert.
Während die DKG seit Wochen vor Leistungseinschränkungen warnt und fallzahlunabhängige Vorhaltepauschalen fordert, zeichnet Prof. Karl Lauterbach öffentlich ein rosiges Bild für die Kliniken. Auf dem Krankenhausgipfel ging es in die nächste Runde.
Klare Worte beim Krankenhausgipfel: Die DKG warnt vor Einschränkungen in der Patientenversorgung und fordert endlich einen tragfähigen Kompromiss zur Krankenhausreform. Ein Scheitern schade der Demokratie, mahnt der DKG-Chef.
Hochspezialisierte Kliniken passen nicht zu den Kriterien von Leveln und Leistungsgruppen der Krankenhausreform. Gesundheitsminister Lauterbach will die Versorgung von Menschen mit komplexen Behinderungen besser absichern.
Eine Stunde weniger bürokratische Arbeit pro Tag würde allein in Niedersachsens Krankenhäusern rechnerisch mehr als 1700 Ärzte und 4000 Pflegekräfte freisetzen. Das rechnet eine Initiative Karl Lauterbach vor und fordert schnelles Handeln.
Lauterbachs Ankündigung, die Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu erhöhen, hat heftige Reaktionen ausgelöst. Krankenkassen und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) kritisieren die Pläne scharf und fordern finanzielle Zusagen der Regierung.
Ein deutliches Plädoyer für die fallzahlunabhängige Vorhaltefinanzierung der Krankenhäuser hat ein Bündnis aus Trägern, Kassen und Krebsgesellschaft formuliert. Auch in Sachen Qualität hat es für die Krankenhausreform klare Vorstellungen.
Während die CDU in der Debatte um die Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt schnelle Maßnahmen fordert, warnt Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne vor möglichen rechtlichen Folgen und plädiert für ein Abwarten der Bundesentscheidungen.
Die Zeiten, um als Geschäftsführung ein Krankenhaus erfolgreich zu leiten, sind herausfordernd. Was es dafür braucht und ob es eine Generationenfrage ist, darüber haben sich Anja Heeger und Alexander Schmidke im kma-Doppelinterview ausgetauscht.
Ein Zentrum für die Behandlung von Lungenerkrankungen in der Grenzregion von Thüringen und Sachsen: Das neu gegründete Mitteldeutsche Lungenzentrum (MLZ) bringt die medizinische Expertise über die Landesgrenzen hinweg zusammen.
Die Sternbach-Klinik Schleiz schließt Ende August. Personalmangel und finanzielle Verluste machen den Betrieb unmöglich; ein Investor wurde nicht gefunden. Die rund 190 Mitarbeitenden werden entlassen, neue Patienten nimmt die Klinik nicht mehr auf.
Frust und verlorene Zeit für die Patientenbehandlung: Überbordende Dokumentation belastet das Personal und befeuert den Fachkräftemangel in Kliniken, so die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Sie legt 55 Lösungsvorschläge zur Entbürokratisierung vor.