Die Finanzierung steht, nun rechnen die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen zum Jahreswechsel mit dem Ende ihres Insolvenzverfahrens. Für den Neustart braucht es allerdings eine neue Leitung: Geschäftsführerin Sonja Greschner geht.
Demnächst wird es die Notaufnahme treffen, Mitte 2026 wohl die gesamte Klinik: Helios will den stationären Betrieb in Breisach aufgeben. Die finale Entscheidung fällt im Kreistag, denn der Kreis ist Mitgesellschafter.
Die Helios Klinik Zerbst schließt zum Jahresende. Ab Dezember fallen Betten weg, aber das ambulante Zentrum soll erweitert werden. Kritik an der Entscheidung wächst.
Das Luisenhospital Aachen ist neues Mitglied im Clinotel-Verbund. Das Netzwerk ist inzwischen auf rund 80 Standorte angewachsen. Träger des 490-Betten-Hauses ist der Evangelische Krankenhausverein zu Aachen.
Doppelte Entscheidung in Ingolstadt: Das städtische Klinikum wird die insolvente Klinik Dr. Maul nicht übernehmen. Dafür soll die gemeinsame Medizinstrategie der kommunalen Häuser in der Region in die nächste Phase gehen – samt möglicher Fusion.
Neun Kliniken im Allgäu werden in Zukunft eng kooperieren. Das haben die kommunalen Verbünde KVA und KOK vertraglich besiegelt. Die Häuser verbindet schon jetzt nicht nur das Management durch Sana.
Der Medizin Campus Bodensee steht vor einer umfassenden Sanierung. Die Geschäftsführung prüft Alternativen zur Regelinsolvenz – mit dem Ziel, Versorgung und Arbeitsplätze in der Region langfristig zu sichern.
Das Universitätsklinikum Freiburg gilt als Vorreiter für emissionsarme Gesundheitsversorgung. Es zeigt, wie die nachhaltige Transformation der Branche gelingen kann – und wird dafür mit dem Nachhaltigkeitspreis geehrt.
Das Gebäude des einst insolventen Krankenhauses St. Vincentius in Heidelberg hat einen neuen Eigentümer. Das Uniklinikum Heidelberg hat die Immobilie erworben und wird sie ebenfalls medizinisch nutzen – konkrete Planungen laufen bereits.
Jetzt hat es auch das zweite Haus des Trägers erwischt: Nach der Schlosspark-Klinik meldet die Park-Klinik Weißensee Insolvenz in Eigenverwaltung an. Ziel ist die Sanierung bei vollem Betrieb.
Die Charité legt den Grundstein für ihr neues Herzzentrum, das digital, nachhaltig und mit Fokus auf Patienten und Mitarbeitende werden soll. Über ein Modellprojekt der Herzmedizin von morgen.
Der Konzern investiert und wächst, doch die Krankenhäuser reißen Diakovere in Niedersachsen weiter ins Minus. Im Jahr 2024 ist das Defizit des gesamten Sozial- und Gesundheitsunternehmens auf 7,2 Millionen Euro gestiegen.
Bessere Versorgung, mehr Synergien, Fachkräfte gewinnen – in Leipzig haben sich das Uniklinikum und das Klinikum St. Georg gemeinsam viel vorgenommen. Eine privilegierte Partnerschaft soll das – und mehr – möglich machen.
Die Fusion der Main-Klinik Ochsenfurt und der Klinik Kitzinger Land wird vorerst pausiert. Wegen der gesetzlichen Unklarheiten auf Bundesebene soll der Zusammenschluss nun ohne Zeitdruck erfolgen – die Planer sehen dies als Vorteil.
Der schon in Bad Bramstedt und Geesthacht aufgetretene Investor Dr. Stephan Engels de Rey übernimmt mit der IGP Med das Krankenhaus Maria Stern in Remagen. Der Linzer Standort des insolventen Verbundes bleibt zunächst beim bisherigen Träger.