Eigentlich müsste es Berlins Krankenhäusern besser gehen als anderen: eine relativ niedrige Bettendichte, ein hoher Case-Mix, ein erfolgreich verhandelter Landesbasisfallwert. Stattdessen drohen hohe Verluste zur Normalität zu werden. Das sind die Gründe.
In Velbert hat Helios einen weiteren Krankenhausneubau eröffnet: Für sein neues Klinikum Niederberg investierte der Konzern 100 Millionen Euro. Aktuell läuft das nächste Großprojekt – der Umzug.
Für die DRK Klinik in Mettlach endet das Insolvenzverfahren mit der Schließung. Zum Monatsende macht das Haus im Saarland dicht. Ein auskömmlicher Betrieb sei auszuschließen, sagt der Insolvenzverwalter.
Die Fusion ist besiegelt: Das neue Christliche Klinikum Soest wird Teil des Katholischen Hospitalverbunds Hellweg. Ziel ist eine gestärkte medizinische Versorgung in der Region – mit Ausbauplänen und Standortbündelung.
Das „Performance-Programm“ von Fresenius Helios schreitet voran. Fast alle Klinikstandorte sollen in Clustern zusammengefasst werden. CEO Robert Möller verspricht sich davon vor allem mehr Qualität und bessere Ressourcennutzung.
Das Brüderkrankenhaus St. Josef und das Krankenhaus St. Johannesstift laufen jetzt unter dem Namen „Christliches Klinikum Paderborn“. Ein Haus kümmert sich mehr um akute Fälle, das andere konzentriert sich auf geplante Behandlungen.
Die Tage des Krankenhauses Markt Werneck sind gezählt. Bis zum Jahresende soll es mit dem St. Josef in Schweinfurt zusammengelegt werden. Das mittlerweile von Sana gemanagte Haus war zuletzt selbst existenzbedroht.
Der Kreistag Alzey-Worms hat beschlossen, das DRK Krankenhaus Alzey zu übernehmen. So ist die Existenz eines weiteren der zehn insolventen DRK-Klinikstandorte in Rheinland-Pfalz zunächst gesichert. Alle Mitarbeitenden sollen übernommen werden.
Die Medizinische Universität Lausitz und das RKI kooperieren, um Forschung, Lehre und Digitalisierung zu stärken. Im Fokus stehen unter anderem regionale Studien und Gesundheitsforschung unter Einsatz von maschinellem Lernen und KI.
Andrea Bergert/KH St. Elisabeth und St. Barbara Halle
Die große Mehrheit ist dafür: In Halle schließen sich die Krankenhäuser Martha-Maria sowie St. Elisabeth und St. Barbara zu einer gemeinsamen Struktur zusammen. Was das für die Standorte bedeutet.
In Chemnitz soll ein regionaler Klinikverbund entstehen. Das Diakoniekrankenhaus hat den ersten Schritt getan und ist auf das städtische Klinikum zugegangen. Wenn alle zustimmen, steht der Partnerschaft ab Januar 2026 nichts mehr im Wege.
Neustart im Verbund: Das insolvente DRK Krankenhaus Hachenburg gehört jetzt zum Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters. Der neue Träger will das stationäre Angebot weiter ausbauen – und verspricht auch zu modernisieren.
Das Feuer im Hamburger Marienkrankenhaus könnte ein viertes Todesopfer gefordert haben. Laut Polizei starb auch eine 72-jährige Frau. Der Patient, der das Feuer gelegt haben soll, wird vorläufig in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Das insolvente St. Willibrord-Spital Emmerich ist rekommunalisiert. An der neuen Trägerholding hält der Kreis Kleve 74,9 Prozent, den Rest das Unternehmen Accumeda von Elmar H. Willebrand. Der Ex-Asklepios-Chef führt auch das Spital.
Das Klinikum Mittelmosel stellt seinen stationären Betreib ein. Grund dafür ist ein großer Schritt hin zur Ambulantisierung. Die Entscheidung wurde bereits im vergangenen Jahr getroffen.